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Online-Risiken: So schützen Sie Ihr Kind

Online-Risiken, So schützen Sie Ihr Kind
© picture-alliance/ dpa, Lehtikuva Jussi Nukari

Das sind die wichtigsten Maßnahmen zum Schutz Ihrer Kinder bei der Nutzung des Internets:

1. Überwachen Sie die Internetnutzung Ihrer Kinder. Positionieren Sie den Computer an einer Stelle, an der möglichst häufig Familienmitglieder vorbeikommen, und schränken Sie die nächtliche Nutzung ein.

2. Rüsten Sie Ihren Computer mit leistungsstarker Sicherheitssoftware aus, und halten Sie diese auf dem aktuellsten Stand. Z.B. 'McAfee Internet Security Suite' garantiert Schutz vor Viren, Hackern und Spyware. Sie filtert anstößige Inhalte, Bilder und Websites. Die Antiviren-Software schützt Ihren Computer außerdem vor Viren und Spyware, indem sie automatisch E-Mail-Anhänge und von P2P-Filesharing-Websites heruntergeladene Dateien scannt.

3. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Kinder die Grundregeln für die Nutzung von Social Network-Seiten, wie MySpace, und Blogs befolgen. Sie sollten auf ihre Kennwörter achten und niemals persönliche Identifizierungsdaten oder ungeeignete Fotos veröffentlichen. Blogs und Social Network-Seiten bieten Datenschutztools, die zur Einschränkung eventuell gefährlicher Anwender aktiviert werden können. Diese Schutztools stehen für Kinder unter 15 Jahren auf den Seiten automatisch zur Verfügung. Kinder sollten Daten nur für Personen freigeben, die sie tatsächlich kennen.

4. Ihre Kinder sollten Sie unbedingt darüber informieren, wenn sie ein persönliches Treffen mit Personen vereinbaren, die sie im Internet kennen gelernt haben. Sie sollten vor jedem derartigen Treffen die Identität der Person überprüfen und ihr Kind zu der Verabredung an einer öffentlichen Lokalität begleiten.

5. Bei der Verwendung von P2P-Filesharing-Programmen sollten Kinder keine Dateien von ihnen unbekannten Anwendern herunterladen. Sie könnten sonst infizierte Dateien oder unerwünschte Bilder, Spiele und Musikstücke oder urheberrechtlich geschützte Mediendateien herunterladen. Kinder sollten für keine Anwender das Hochladen von Musikdateien zulassen, sofern sie nicht sicher sind, dass sie zur gemeinsamen Nutzung berechtigt sind. Sie können die Hochladefunktion deaktivieren, damit Ihre Kinder nicht versehentlich ohne Erlaubnis Dateien freigeben. Fragen Sie dazu einen Fachmann.

6. Lassen Sie es nicht zu, dass Ihre Kinder Online-Formulare oder Umfragen ausfüllen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder Sie darüber informieren, wenn sie sich für eine legitime Website, wie Nickelodeon oder Disney, registrieren möchten. Sie können dann die Datenschutzbestimmungen und Verhaltensregeln der Website überprüfen.

7. Erlauben Sie Ihren Kindern nur die Nutzung überwachter Chatrooms, und sorgen Sie dafür, dass sie einen Phantasienamen verwenden, der nicht auf ihre wahre Identität schließen lässt. Wie bei Blogs und MySpace sollten Kinder niemals persönliche Daten oder Fotos veröffentlichen. Machen Sie ihnen klar, dass Anwender falsche Angaben über ihre Person machen können und Online-Freunde immer noch Fremde sind.

8. Weisen Sie Ihre Kinder an, E-Mails und Instant Messages von ihnen unbekannten Personen zu ignorieren. Sie sollten niemals unerwartet eingetroffene Anhänge öffnen oder auf Links in Nachrichten klicken. Wie bei Blogs und MySpace sollten sie niemals persönliche Daten versenden. Konfigurieren Sie die Instant Messaging-Anwendung Ihres Kindes so, dass sie sich keinesfalls automatisch öffnet, sobald der Computer gestartet wird. Sorgen Sie dafür, dass der Computer ausgeschaltet und die DSL- oder Modemverbindung getrennt wird, wenn sie nicht in Gebrauch ist.

(Quelle: McAfee)

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