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Ohlala:Die erste Dating-App, bei der Frauen fürs Dating bezahlt werden

'Ohlala' - diese App sorgt für Diskussionsstoff
'Ohlala' - diese App sorgt für Diskussionsstoff Bezahlte Dates oder Prostitution? 00:02:02
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Bezahlte Dates oder Prostitution?

‚Ohlala‘: So heißt eine neue App, die für ordentlich Diskussionsstoff sorgt. Das Handyprogramm bringt Dating-freudige Männer und Frauen zusammen. Bis dahin nichts Ungewöhnliches. Doch das Pikante: Die Männer müssen für die Treffen mit den Frauen bezahlen. Eine App für bezahlte Dates – ist das moderne Prostitution?

Dass Flirten und Kennenlernen heute vor allem online abläuft, ist spätestens nach dem Erfolg der Dating-App ‚Tinder‘ kein Geheimnis mehr. Doch mit ihrer App für bezahlte Dates hat ‚Ohlala‘-Erfinderin Pia Poppenreiter offenbar eine Marktlücke gefunden. "Sofort. Anonym. Unkompliziert" - mit diesem Slogan wirbt die Gründerin für ihre App. "Meiner Meinung nach haben viele Dating-Apps das Problem, die Leute mit den gleichen Absichten möglichst effizient in Kontakt zu bringen. Oftmals gibt es ein ewiges Hin und Her, ehe man versteht, was der andere denn möchte. Die Erwartungshaltung ist oft völlig unterschiedlich", erklärt die gebürtige Österreicherin gegenüber 'n-tv.de'.

"Sofort. Anonym. Unkompliziert"

Und so funktioniert die App: Männer stellen bei ‚Ohlala‘ eine Suchanfrage, in welcher sie angeben, was sie für welche Dauer vorhaben und wie viel sie bereit sind, dafür zu zahlen. Die Profile der angemeldeten Frauen hingegen sind nicht öffentlich und werden den Männern nur dann angezeigt, wenn sich die Frauen dazu entscheiden. Wenn es zwischen beiden Nutzern passt, wird gedatet - egal ob in Form eines romantischen Dinners oder eben für Sex.

Für Kritiker klingt das Ganze stark nach Prostitution. Was die 'Ohlala'-Erfinderin Pia Poppenreiter dazu sagt, sehen Sie im Video.

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