Obdachloser gibt Studentin sein letztes Geld - und wird aus Dank reich beschenkt

Obdachloser gibt Studentin seine letztes Geld - und wird aus Dank reich beschenkt
Der obdachlose Robbie half Studentin Dominique - und wurde belohnt! (Symbolbild) © deutsche presse agentur

Er bot ihr sein letztes Geld für ein Taxi an

Wer dran glaubt, weiß: Karma sorgt dafür, dass alle guten Taten zu einem zurückkommen. Das beweist nun auch die Geschichte von Dominique Harrison-Bentzen und ihrem neuen Freund Robbie. Robbie ist ein Obdachloser, der Dominique eines Abends seine letzten paar Pfund anbot, damit sie nach Hause kommen konnte. Im Gegenzug startete Dominique eine Fundraising-Kampagne für ihren Helfer.

Anfang Dezember stand die 22-jährige Studentin Dominique im englischen Preston an einem Geldautomaten, als sie feststellte, dass sie ihre Bankkarte verloren hatte. Wie der britische 'Mirror' berichtet, hatte die junge Frau nicht mehr genug Bargeld für ein Taxi. Der obdachlose Robbie bekam das Leid von Dominique mit und bot ihr seine letzten drei Pfund an. Die Studentin lehnte das Geld ab, war aber von ihrem Helfer in der Not so gerührt, dass sie auch etwas für ihn tun wollte.

Dominique begann in ihrer Heimatstadt nach Robbie herumzufragen und erfuhr, dass der Obdachlose regelmäßig als guter Samariter Menschen in Not zur Seite stand. "Je mehr ich über ihn sprach, desto mehr erfuhr ich über ihn. Etwa, dass er Passanten verlorene Brieftaschen zurückgegeben hat, dass er Menschen einen Schal angeboten hat, wenn ihnen kalt war", erzählt Dominique. Die 22-Jährige startete im Internet eine Fundraising-Kampagne für Robbie.

Als Dominique Robbie wiederfand, erfuhr sie, dass er erst seit sieben Monaten auf der Straße lebt und arbeitslos ist. Daran wollte die Studentin etwas ändern und schreibt auf der Kampagnen-Seite für Robbie: "Zusammen kann unser kleiner Akt der Freundlichkeit zu Weihnachten das Leben von jemandem verändern und ihn endlich von der Straße holen, damit er es sicher und warm hat."

Spenden kommen von überall auf der Welt

Rund 20.000 Pfund hat die Kampagne für Robbie mittlerweile gesammelt. In sozialen Netzwerken wie Twitter überschlugen sich die Nutzer förmlich mit positiven Kommentaren zu der herzerwärmenden Geschichte und inspirierenden Aktion. Von überall auf der Welt spenden Menschen Geld und senden ihre Segenswünsche an Robbie und Dominique.

Um zusätzlich noch mehr Erfahrung zu sammeln und zu verstehen, wie Robbie auf der Straße lebt, hat Dominique beschlossen, 24 Stunden mit ihrem Schützling zu verbringen - also selbst für einen Tag und eine Nacht obdachlos zu sein. Für ihre Kampagne ist nun genau die richtige Zeit, findet die Studentin selbst: "Ich hoffe, dass meine Kampagne die Leute dazu bringt, ein bisschen mehr über die Menschen um sie herum nachzudenken. Weihnachten ist eine gute Zeit, um an andere zu denken."

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