Neunjährige rasiert sich Glatze, weil Freundin Krebs hat: Schulverweis!

Kamryn wollte ihrer krebskranke Freundin Mut machen

Was für ein mutiger Schritt! Um ihre Freundin zu unterstützen, die an Krebs erkrankt ist, hat sich eine Neunjährige aus Colorado zu einem mutigen Schritt entschieden: Sie hat sich eine Glatze rasieren lassen. Doch anstatt Bewunderung und Zuspruch zu ernten, flog sie von der Schule. Denn die Schulordnung verbietet Glatzen.

Kamryn Renfro war sich sicher, das Richtige zu tun, als sie sich dazu entschied, sich ihre Haare abrasieren zu lassen. Sie wollte ihre Freundin, die elfjährige Delaney Clements, nicht alleine lassen in ihrem Kampf gegen den Krebs. Wollte sie unterstützen, ihr Mut machen und ihr zeigen, dass sie nicht alleine sei, in dieser schwierigen Zeit. "Ich habe mich so gefreut, jemanden zu haben, der mich unterstützt. Ich würde nicht allein sein, wenn die Leute mich auslachen. Ich würde jemanden haben, der mir hilft, das durchzustehen", sagte das kranke Mädchen zu "Fox 31 Denver".

Glatzen verstoßen gegen die Kleidungsvorschriften der Schule

Doch Glatzen verstoßen gegen die Kleidungsvorschriften der Schule. Kamryn dürfe laut Schule erst wieder in den Unterricht zurückkehren, wenn ihre Haare nachgewachsen seien, wie Jamie Olson Renfro, Kamryn’s Mutter via Facebook mitteilte und dort um Unterstützung bat. In einer Mail an die Schule hatte Jamie Olson zuvor die Motivation ihrer Tochter erklärt und um Verständnis gebeten. Aber es hieß: keine Ausnahmen.

Erst als verschiedene Medien die Geschichte aufgreifen und sich Empörung breit macht, erklärt sich die Schule bereit, Kamryn in die Schule zurückkehren zu lassen. "Ich habe niemals gedacht, dass meine neunjährige Tochter etwas so Mutiges, Tapferes und Selbstloses tun würde" schreibt Jamie Olson auf ihrer Facebook-Seite. "Wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung, die wir von unserer Familie, von Freunden und von völlig Fremden bekommen haben".

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