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Neue Erziehungsmethode: So wird Ihr Kind glücklich

Erziehung: Glücklich sein durch Optimismus, Empathie und Selbstvertrauen
Ein glückliches Leben ist keine Glückssache, sondern das Ergebnis der richtigen Erziehung. © unknown

Die Glücksformel: Optimismus, Empathie und Selbstvertrauen

Wie wird mein Kind ein glücklicher Mensch? Das ist wohl das wichtigste Thema, wenn wir uns Gedanken über die Zukunft unserer Kinder machen. Neue Ansätze bei der Erziehung sind nach aktuellen Forschungen der Schlüssel zum Glück: Optimismus, Empathie und Selbstvertrauen sind die Voraussetzung dafür, dass unsere Kinder glücklich durchs Leben gehen.

Glücklichsein ist somit keine Wendung des Schicksals, sondern eine Frage der Erziehung, berichtet das Apothekenmagazin 'Baby und Familie'. Denn diese drei Eigenschaften sind nicht angeboren, sondern anerzogen. Im besten Fall werden sie von den Eltern vorgelebt. Gute Chancen, einen glücklichen Menschen aus Ihrem Kind zu machen, bestehen also, wenn Sie bei der Erziehung Ihres Kind methodisch so vorgehen, dass Sie Optimismus, Empathie und Selbstvertrauen Ihres Kindes unterstützen.

Wer optimistisch denkt, hat eine positive Lebenseinstellung. Mit Optimismus finden sich Lösungen für alltägliche oder auch problematische Aufgaben. Appelle wie „Wir schaffen das schon!“ oder „Du schaffst das!“ machen Mut und geben Kraft zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Zuversicht und positive Gedanken wirken sich auch positiv auf Körper und Seele aus. Das wiederum stärkt das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden. Dass das berühmte Glas Wasser halb voll und nicht halb leer ist, lässt sich also erlernen.

Unterstützen Sie Ihr Kind beim Glücklichsein

Ebenso ist es mit der Empathie. Das Mitgefühl für andere, die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, wird durch die Erziehung vermittelt. Wenn Sie selbst auf andere zugehen, Ihre Hilfe anbieten oder Trost geben, wird sich Ihr Kind dieses Verhalten abgucken. Indem Sie Ihr Kind dazu auffordern, sich in andere hineinzuversetzen und an seine (Mit-)Gefühle appellieren, lernt es die Sichtweise seines Gegenübers zu verstehen. Andere zu verstehen, sich zu engagieren und helfen zu können, macht zufrieden und glücklich. Die positive Resonanz, die Ihr Kind durch seine eigene Empathie erfährt, stärkt es außerdem in seinem Selbstvertrauen.

Selbstvertrauen wiederum entsteht durch die Erfahrung, Dinge richtig und gut gemacht zu haben. Unterstützen Sie Ihr Kind also bei seinen Lernprozessen: Loben Sie es viel und fördern Sie Ihr Kind in Sachen, die es gut kann. Und damit schließt sich der Kreis: Nur wer stark ist und sich selbst vertraut, kann optimistisch sein, für andere da sein – und letztendlich glücklich leben.

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