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Nasenspray-Sucht: Wie schnell wird man wirklich abhängig?

Nasenspray-Sucht: Was bedeutet das für Ihre Gesundheit?

Nasenspray und ein Fettstift für die Lippen sind in der Winterzeit für viele Menschen ständige Begleiter. Doch sie machen angeblich ziemlich schnell süchtig. RTL-Reporterin Julia Niederbröker hat getestet, ob man wirklich abhängig werden kann und was das für die Gesundheit bedeutet.

Die Deutschen lieben Nasenspray. Anders kann man es nicht sagen, denn Nasenspray ist tatsächlich das meistverkaufte rezeptfreie Produkt in Deutschland. Doch wie schnell wird man wirklich anhängig und was passiert dann in der Nase? Auch ein Lippenpflegestift zählt, vor allem bei Frauen, zu den Gegenständen, die eigentlich in fast allen Handtaschen zu finden sind. Doch kann man auch abhängig werden? RTL-Reporterin Julia Niederbröker benutzt zwei Wochen lang täglich mehrmals Nasenspray. Schon nach kurzer Zeit merkt sie, wie ihre Nase immer schneller verstopft ist, so dass sie wieder zum Spray greifen muss.

Dass Nasenspray wirklich süchtig machen kann, zeigt das Beispiel der 26-jährigen Cindy. Seit zwei Jahren benutzt sie täglich etwa zehn Mal Nasenspray. Nur noch eine OP, in der die angeschwollenen Nasenschleimhäute abgetragen werden, kann ihr angeblich helfen.

Doch nicht nur beim Nasenspray, sondern auch beim Lippenpflegestift bemerkt die RTL-Reporterin, dass sie ihn immer häufiger verwenden muss, weil ihre Lippen nach kurzer Zeit wieder spröde werden.

Tatsächlich sollten Sie bei Nasenspray auf Entzug gehen, wenn Sie folgende Dinge an sich feststellen:

- Sie können ohne Nasenspray nicht schlafen

- Sie haben ein ungutes Gefühl, wenn kein Spray in der Nähe ist

- Bereits wenige Stunden nach dem Gebrauch ist Ihre Nase wieder verstopft

- Sie wachen morgens auf und haben einen trockenen Mund, weil ihre Nase schon wieder verstopft ist.

Sehen Sie den ganzen Test im Video:

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