GESUNDHEIT GESUNDHEIT

Nackenschmerzen: Sieben Tipps gegen das HWS-Syndrom

7 Tipps gegen Nackenschmerzen
7 Tipps gegen Nackenschmerzen Soforthilfe bei Verspannungen 00:00:59
00:00 | 00:00:59

Bewegung vertreibt Nackenschmerzen

Viele Menschen kennen das Problem: Nackenschmerzen können ganz schön unangenehm werden. In der Regel ist die Muskulatur von Nacken und Schulter verhärtet, wenn der Nacken plötzlich weh tut. Durch Verschleiß, Verletzungen und andere Ereignisse kann sich ein sogenanntes 'HWS-Syndrom' entwickeln.

Die sehr bewegliche Halswirbelsäule (HWS) besteht aus den sieben obersten Wirbeln der Wirbelsäule und ihren Bandscheiben. Beim HWS-Syndrom können Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen sein. Typische Anzeichen für dieses Krankheitsbild sind eine ganze Reihe von Beschwerden im Hals- und Nackenbereich, die sich auch auf andere Körperregionen auswirken können.

Das HWS-Syndrom wird oft durch verschiedene Ursachen, wie beispielsweise Muskelverspannungen oder Entzündungen, hervorgerufen. Mögliche Symptome beim HWS-Syndrom sind Schmerzen (Druck- und Kopfschmerzen) im Nacken- und Schulterbereich über der Wirbelsäule. Stärker werden die Schmerzen meist, wenn der Kopf hin und her bewegt wird. Die Muskulatur von Nacken und Schulter ist in der Regel verspannt oder verhärtet. Häufig sind aufgrund der gereizten Nerven auch Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Schulter, Nacken oder den Armen zu verzeichnen.

Wie ein HWS-Syndrom behandelt wird, hängt von der Ursache des Problems ab. Sind die Schmerzen chronisch, kann durch Medikamente oder Physiotherapie meist nur eine Schmerzlinderung, jedoch keine Heilung erreicht werden. Ist der Zustand jedoch temporär, helfen etwa eine Wärmetherapie durch Rotlicht oder Wärmekissen oder eine Ruhigstellung der Halswirbelsäule durch eine Halskrause. Diese kommt jedoch immer seltener zum Einsatz und wenn, dann auch nur über eine kurze Zeit, um die Muskulatur nicht weiter zu schwächen.

Um Nackenschmerzen und das HWS-Syndrom zu vermeiden, hilft viel Bewegung, wie beispielsweise Spaziergänge, Laufen oder Schwimmen. Weitere Tipps sehen Sie im Video.

Anzeige