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Nachbarschaftsstreit

So denkt Deutschland
So denkt Deutschland Die lieben Nachbarn 00:05:43
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Die lieben Nachbarn

Nachbarschaftsstreit ist anstrengend. Hat es einmal zwischen Nachbarn gekracht, ist eine Versöhnung schwer. Der Nachbar hat als fremde Person so viel Einblick in die eigene Privatsphäre, wie sonst niemand. Durch unangebrachtes Verhalten hat er aber auch die Macht, die eigene Privatsphäre einzuschränken. Gerade dann kommt es oft zu Auseinandersetzungen und Reibereien. Ob Zigarettenqualm, Katzenkot, Gemeinschaftsaufgaben oder laute Musik: Es gibt endlos viele Gründe für einen Nachbarschaftsstreit.

Doch was muss man hinnehmen und wo ist der Eingriff in die eigene Privatsphäre einfach zu groß? Schließlich kriegt man sehr viel davon mit, was in Nachbars vier Wänden passiert. Viele scheuen keine Mühen und kommentieren Ruhestörungen und ähnliche Vergehen gleich drastisch. Das Kriegsbeil wird so nie begraben und das Verhältnis zum Nachbar leidet immer mehr. Denn viele vermeiden das Gespräch mit dem Störenfried. Ein großer Fehler, findet Anwalt Dr. Tobias Mahlstedt. Er empfiehlt nämlich immer erst einmal das Gespräch zu suchen, bevor man wütend gegen die Wand hämmert oder Rache übt. Denn meistens sind Mieter sich gar nicht darüber bewusst, wie hellhörig das Haus überhaupt ist.

Wie unterschiedlich die Meinungen von Menschen auf dem Land und in der Stadt zu dem Thema sind und warum Stadtbewohner sich eher gegen vierbeinige Eindringlinge wehren würden, können Sie jetzt im Video sehen.

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