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Nach der Chemo: Gerdis Haare wachsen wieder

"Mir wurde ein zweites Leben geschenkt"

Eine Chemotherapie war Gerdies letzte Chance zu überleben - doch dafür musste die Brustkrebspatientin ihre langen Haare opfern. Wir berichteten damals, wie sich auch ihre Freundinnen in einer rührenden Geste von ihren Haaren trennten. Ein halbes Jahr später haben wir Gerdie noch einmal getroffen und gefragt, wie es ihr geht.

Endlich kann Gerdi McKenna wieder lachen und stolz präsentiert sie das Haar, das ihr endlich wieder gewachsen ist. Alle drei Monate muss die 36-Jährige zur Kontrolle - aber sie gilt als geheilt. Gerdie selbst sagt, dass ihr ein zweites Leben geschenkt wurde und dass sie dafür unendlich dankbar sei.

Bis dahin war es ein langer Weg. Nach der Schock-Diagnose Brustkrebs entschlossen sich Gerdis Freundinnen und Familie damals zu einem wahnsinnigen Schritt: Sie alle rasierten sich den Kopf und schossen ein Foto, das um die Welt ging. Die selbstlose Geste der Frauen rührte viele Menschen zu Tränen und machte gleichzeitig all jenen Mut, die ebenso gegen eine schreckliche Krankheit kämpfen.

Dass Gerdi durch den Krebs auch beide Brüste verlor, sieht sie mittlerweile entspannt. "Jetzt habe ich winzige Brüste. Aber eigentlich macht mir das nichts aus, denn sie waren vorher echt riesig", sagt sie mit einem Lachen im Gesicht. So viel Mut ist wirklich ansteckend.

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