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Myome: Was steckt hinter den Wucherungen in der Gebärmutter?

Myome: 40 Prozent der Frauen unter 40 betroffen
Myome: 40 Prozent der Frauen unter 40 betroffen Sind diese Wucherungen gefährlich? 00:02:17
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Jede zweite Frau bekommt Myome

Rund 40 Prozent aller Frauen bekommen bis zu ihrem 40. Lebensjahr einen gutartigen Gebärmuttertumor, ein so genanntes Myom. Etwa jede Vierte lebt damit ohne Beschwerden.

Meistens entwicken Myome sich zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr. Sie treten in der Muskelschicht der Gebärmutter auf: Ärzte sprechen daher vom 'Uterus myomatosus'. Schmerzen haben Betroffene meist nicht, vor allem lange und starke Blutungen und Zwischenblutungen könnten allerdings ein Hinweis auf Myome sein. Erst wenn ein Myom auf Nervenendigungen oder benachbarte Organe drückt, kann es Schmerzen hervorrufen.

Meist entdecken Gynäkologen sie eher zufällig, bei Ultraschalluntersuchungen. Sie wachsen langsam, manchmal entsteht nur ein einzelnes Myom, oft aber gleich mehrere. Die Größe dieser Knoten reicht von unter einem Millimeter bis zu rund 20 Zentimetern. Was man gegen Myome tun kann und warum sie überhaupt entstehen und ob ein neues Medikament helfen kann - das sehen Sie im Video.

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