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Muttermilchspenden: Zu wenig Spender für die Frühchen-Station

Das Universitätsklinikum Leipzig startet einen Hilferuf

Die Muttermilch geht aus! Mit diesem Hilferuf wendet sich das Universitätsklinikum Leipzig an stillende Frauen. Denn von durchschnittlich 50 bis 60 Frauenmilchspenderinnen im Jahr stehen nur noch fünf Spenderinnen derzeit zur Verfügung. Dabei geht es bei der Spendenaktion um Menschenleben! Die Milch ist nämlich für die ganz kleinen Frühchen unter 1.500 Gramm lebenswichtig.

"Für den Nahrungsaufbau der Frühchen ist es wichtig, dass die Kinder gespendete Milch bekommen. Gerade dann, wenn in den ersten Tagen die Milch der eigenen Mutter nicht zur Verfügung steht", weiß Dr. Corinna Gebauer des Universitätsklinikums Leipzig. Denn bekommt das Frühchen keine Muttermilch gespendet, steigt sein Risiko, sich mit einer entzündlichen Darmerkrankung anstecken zu können und womöglich zu sterben.

Mandy Baumann ist einer der wenigen verbliebenen Muttermilchspenderinnen, der das Wohl der hilflosen Säuglinge besonders am Herzen liegt. Die Gewissheit zu haben, mit ihrer Milch nicht nur ihr eigenes, sondern ebenfalls zehn weitere Kinder zu sättigen, macht sie glücklich. Dabei haben viele Mütter wie Mandy einen Überschuss an Milch. Die eigene Milch abzupumpen und damit Leben zu retten, sollte somit eigentlich ein Leichtes sein.

Sehen Sie selbst wie andere Mütter zu der Spendenaktion stehen und wie Sie womöglich ebenfalls spenden können.

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