Muttermilch als Modegetränk: Chinas Reiche wollen gestillt werden

Chinas Reiche wollen gestillt werden
Muttermilch als Modegetränk © pix4U, Andreas Choroba

Muttermilch als Modegetränk

Die spinnen, die Chinesen! Im Land des Lächelns bezahlen Reiche doch tatsächlich dafür, mit Muttermilch gestillt zu werden. Es gibt sogar eine eigens hierfür zuständige Agentur, die Ammen an die gut betuchten Kunden vermittelt.

Stillen ist unter chinesischen Müttern kaum verbreitet. Lediglich 28 Prozent entscheiden sich dazu ihrem Kind die Brust zu geben. Gründe dafür sind laut einem UNICEF-Bericht aus dem Jahr 2012 offenbar die offensive Werbung für Ersatzmilch und die sehr kurzen Mutterschutzzeiten.

Doch man muss offenbar nicht Mutter sein, um Muttermilch buchstäblich an den Mann zu bringen: Die Agentur Xinxinyu hat sich darauf spezialisiert Ammen an Kranke, Neugeborene, aber eben auch an vermögende Geschäftsmänner zu vermitteln. Rund 2.000 Euro monatlich kostet eine solche Amme im Schnitt.

Der Kunde kann die Muttermilch direkt aus der Brust konsumieren oder aber, wenn er sich zu sehr geniert, kann die Milch vorab abgepumpt werden. Es bleibt dabei: Die spinnen, die Chinesen!

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