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Mutter verabreicht dreijähriger Tochter Cannabis-Öl - um ihr zu helfen

Mutter Louise kuschelt mit ihren Kindern
Mama Louise mit ihrer Tochter Jayla und ihrem Sohn Junior

Jayla hat schwere Epilepsie

Die dreijährige Jayla aus England kann weder laufen noch sprechen, denn das Mädchen ist schwer hirngeschädigt. Häufig hat das Kind epileptische Anfälle. Um ihr diese Anfälle zu erleichtern, verabreicht ihr ihre Mutter Louise Bostock Cannabis-Öl. Die Mutter behauptet, dank des Öls würde sich der Gesundheitszustand ihrer Tochter verbessern, sie würde sogar lächeln, berichtet die 'Daily Mail'. Cannabis-Öl ist in England legal.

Doch als Jayla ins Krankenhaus muss, und das Personal erkennt, was die Mutter dem kleinen Mädchen verabreicht hat, droht es der Mutter mit Kindesentzug. Aber Louise wehrt sich: "Ich werde für den Versuch, meiner Tochter das Leben zu retten, bestraft", erklärt sie in einem Interview.

Wenn Jayla einen ihrer schweren epileptischen Anfälle bekommt, kann der sogar bis zu zehn Tage dauern. Die Anfälle sind so extrem, dass sie Blutungen im Magen bekommt. Jayla braucht dann Sauerstoff und ihre Mutter muss ihren Rachen absaugen, damit das kleine Mädchen Luft bekommt.

Wie würden Sie in solche einem Fall reagieren? Die Mutter sagt, dass das Cannabis-Öl die Lebensqualität ihrer Tochter grundlegend verändert hätte. "In der Regel ist sie wie im Koma und schläft den ganzen Tag. Aber sie hat tatsächlich begonnen, richtig zu essen und sie hat ein Lächeln im Gesicht", rechtfertigt sich Louise.

Das ist wohl der einzige Trost, der Louise bleibt, denn Jayla, das haben Mediziner bereits prognostiziert, wird wohl nie das Teenie-Alter erreichen. Sie wird vorher sterben.

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