BABY BABY

Mutter reicht Scheidung ein, weil Mann Baby mit Down Syndrom großziehen will

Weil seine Mutter kein Baby mit Down Syndrom wollte, der Vater aber schon, hat sie die Scheidung eingereicht.
Der kleine Leo wurde mit Down Syndrom geboren. Sein Vater zieht ihn alleine groß.

In Armenien werden behinderte Kinder abgegeben

Der kleine Leo wurde am 21. Januar geboren - mit dem Down Syndrom. Beide Eltern wussten nichts von dem Gendefekt bis zum Tag der Geburt. Weil seine Mutter aber kein Baby mit Down Syndrom großziehen will, der Vater aber doch, hat sie nun die Scheidung eingereicht. Das berichtet BuzzFeed.

Es macht sprachlos, wenn man die Geschichte hört: Eine Mutter will kein Kind mit Down Syndrom großziehen, setzt dem Vater ein Ultimatum und reicht nur wenige Tage nach der Geburt die Scheidung ein. Nun ist Samuel Forrest von einem auf den anderen Tag alleierziehend. Wie der den 'ABC News' sagt, sei er anfangs geschockt gewesen, als ihm die Ärzte offenbarten, sein Sohn habe das Down Syndrom. "Aber als ich den Jungen zum ersten Mal im Arm hielt, sagte ich nur 'Er ist wunderschön'." Für seinen Vater ist Leo perfekt.

Leos Mutter sieht das ganz anders. Sie setzte ihm noch im Krankenzimmer ein Ultimatum: Wenn er das Baby behalten würde, ließe sie sich scheiden. Diese Drohung machte sie wenige Tage später wahr und reichte die Scheidung ein. Nun will Samuel den kleinen Leo allein großziehen und hat dafür ein Crowd-Funding-Projekt eingerichtet. Denn Samuel will mit Leo nach Neuseeland reisen, wo Papa herkommt. Bis jetzt sind sie aber noch in Armenien, Leos Geburtsland. Leos Mutter ist Armenierin. Schon jetzt wird er von Fremden unterstützt - mehr als 170.000 Dollar sind bereits zusammen gekommen.

Der kleine Leo wurde in Armenien geboren. Dort gibt es für behinderte Kinder kaum Entwicklungsmöglichkeiten, sie landen oft nach ihrer Geburt in Waisenhäusern. Unicef hat dort ein Hilfsprojekt initiiert, um Erzieher und Lehrer für das Thema zu sensibilisieren.

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