ERZIEHUNG ERZIEHUNG

Mutter bedankt sich bei der Stiefmutter ihrer Tochter mit emotionalem Post

audrey-loving-today-161120-tease-001 19fb3228355dd3a6a1632a81050e4102.today-inline-large

Worte voller Liebe

Von wegen böse Stiefmutter! Eine 24-Jährige Mutter aus Virginia beweist mit einem wundervoll emotionalen Post, wie es auch anders gehen kann.

Wenn ein Paar sich trennt, ist es nicht leicht zu akzeptieren, dass ein neuer Partner in das Leben des Ex und der gemeinsamen Kinder tritt. Oftmals sind Streitereien und Rosenkrieg die Folge. Eine Situation, unter der vor allem die Kinder leiden. Und genau das wollte Audrey Loving für ihre eigene Tochter mit allen Kräften vermeiden.

Mit 18 Jahren traf Audrey Loving Corey Henry, die beiden verlobten sich und bekamen eine Tochter, Riley, jetzt 4 – aber die Beziehung brach auseinander und die beiden trennten sich. Doch der Kontakt zwischen den beiden und auch zwischen Corey und seiner Tochter blieb bestehen. Als eine neue Frau in das Leben ihres Ex-Mannes trat, fasste Audrey für sich einen wichtigen Entschluss. Da sie selbst Trennungskind ist, weiß sie genau, wie es sich anfühlt, wenn über ‚die andere‘ immer nur schlecht gesprochen wird. Eine Erfahrung, die sie ihrer eigenen Tochter um jeden Preis ersparen wollte. Sie beschloss, das ‚Baby Mama Drama‘, wie sie es nennt, nicht mitzuspielen, sondern die neue Frau mit offenen Armen in ihrer Familie Willkommen zu heißen.

Ein mutiger, selbstloser Schritt, der Audrey vor allem zu Beginn nicht leicht fiel. Aber die neue Frau im Leben ihres Ex-Mannes, Whitney McGraw, machte ihr den Umgang leicht. Sie schickte ihr Fotos von sich und Riley, hält sie auf dem Laufenden über ihr Leben, bezieht sie mit ein. Und Audrey ist dankbar für so viel Verständnis und Empathie. So dankbar, dass sie Whitney eine Nachricht schickt und ihr dankt. Dankt dafür, dass sie da ist. In der Facebookgruppe ‚Love What Matters‘ schreibt Audrey ebenfalls einen bewegenden Post, in dem sie andere dazu auffordert, als Vorbild für Liebe und Freundlichkeit voranzugehen.

„Das ist die die Freundin des Vaters meiner Tochter. Das süßeste Ding überhaupt. Ich bin ihr so unendlich dankbar, dass sie meiner Tochter Essen gibt, ihr Geschenke macht und vor allem, dass sie auf sie aufpasst, als wäre sie ihre eigene Tochter. Warum sind Mütter häufig so gehässig und neidisch auf die andere Frau? Keiner hat gesagt, dass es leicht ist, die Mutter eines Kindes zu sein, dass nicht dein eigenes ist. […] Ein Kind kann doch auch zwei Mütter haben, denn von je mehr Personen ein Kind geliebt wird, desto besser. […] Mädels, wacht auf und seid gute Mütter! Liebt mehr, hasst weniger!"

Und der Post scheint einen Nerv getroffen zu haben: Innerhalb kürzester Zeit wurde der Post fast 9.000 Mal geteilt und hatte über 70.000 Likes. Und auch die über 2.000 Kommentare beweisen, wie sehr das Thema die Menschen bewegt. Kein Wunder, es es ja auch toll, wenn eine Familie trotz solcher Herausforderungen so gut funktioniert. Es gehört viel Größe dazu, die Stiefmutter der eigenen Tochter in seinem eigenen Leben zu akzeptieren und so herzlich aufzunehmen aber es geht. Und es lohnt sich.

Anzeige