Muslimisch-jüdische Hochzeit in Tel Aviv: Liebe mitten im Gaza-Konflikt

Moral und Mahmud heiraten entgegen aller Regeln

Auf diese Hochzeit haben sich Mahmud und Moral schon lange gefreut. Allerdings gibt es eine Sache, die ihre Freude trübt. Moral ist Jüdin und Mahmud Muslim. Eigentlich kein Hindernis sollte man denken, allerdings lebt das verliebte Paar in Tel Aviv – mitten im Gazakonflikt zwischen Juden und Muslimen. Die beiden heiraten trotzdem, entgegen allen Traditionen – und riskieren beinahe ihr Leben.

Hochzeit zwischen den Religionen: Muslimisch-jüdische Hochzeit in Tel Aviv
Moral und Mahmud heiraten entgegen aller Regeln

Bei der Hochzeitsfeier von Moral und Mahmud kommt es auf den Straßen von Tel Aviv zu Ausschreitungen. Hunderte israelische Ultrakonservative demonstrieren auf den Straßen. Sie wollen diese Hochzeit verhindern, denn ihr Land sei jüdisch und sie dulden keine Muslime, so ihre Worte. Ihrer Meinung nach darf eine Jüdin keinen Muslim heiraten. Die Polizei muss die Hochzeitsgesellschaft vor der wütenden Meute schützen. Doch Mahmud und Moral beweisen das Gegenteil. Liebe kennt keine Religion.

Die Demonstranten stoßen allerdings nicht nur auf polizeiliche Gegenwehr. Befürworter der Hochzeit demonstrieren ebenfalls friedlich auf der Straße und sehen die Hochzeit als Zeichen, dass es auch in einem Land wie Israel Harmonie zwischen Juden und Muslimen geben kann.

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