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Mütter am Limit: Ulrike steht vor dem finanziellen Ruin

Bei Sabine wird aus Verzweiflung zu oft Geschimpfe

Manchmal fordert das Leben mehr von Müttern, als sie bei aller Liebe leisten können. Wir stellen den Alltag verschiedener Mütter vor und zeigen ihre Probleme und Lösungswege für Ihre Situation:

Mütter am Limit
Hat Angst um ihre Zukunft - Ulrike Bosch.

Sechs Kinder, drei davon Drillinge mit einer Entwicklungsverzögerung - Mama Sabine ist mit ihrem Alltag mehr als überfordert. Beim ersten Besuch versank die Großfamilie im Chaos. Nach einer Woche die Überraschung: Sabine ist aktiv geworden.

Das Chaos beseitigen – es ist Sabines erster Schritt, um Ordnung in die Familie zu bringen. Das reicht alleine aber nicht. Ein Familiencoach soll Sabine helfen, denn Alltag besser zu meistern und vor allem soll die Kommunikation untereinander besser werden. Denn aus Ratlosigkeit und Verzweiflung wird viel zu oft Geschimpfe.

Nicht nur finazielle Sorgen belasten Ulrikes Familienleben

Um Arbeit geht es auch bei Ulrike Bosch. Die Mutter zweier Töchter hat sich im März 2012 mit einem eigenen Nagelstudio selbstständig gemacht. Doch der erhoffte Erfolg blieb bisher aus.

"Finanziell geht es uns sehr sehr schlecht. Wir können ab nächsten Monat das Haus nicht mehr bezahlen", sagt die verzweifelte Mutter. Denn der Gewinn aus dem Nagelstudio reicht hinten und vorne nicht. Abends geht Ulrike deshalb noch putzen und fuhr bis vor kurzem zusätzlich Taxi - genau wie ihr Ehemann. Der arbeitet als Taxifahrer und zusätzlich als Außendienstler.

Als wären ihre finanziellen Sorgen nicht genug, gilt Ulrike als schwerbehindert. Mit 39 Jahren ist sie gesundheitlich zu 80 Prozent eingeschränkt. Als 19-Jährige wurde bei ihr bereits Rheuma diagnostiziert.

Ulrike setzt nun alles darauf, dass sich die Situation im Nagelstudio verbessert. Ein Unternehmenscoach soll Ulrike helfen, dass Nagelstudio und auch das Haus zu retten.

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