Morbus Crohn: Hier finden Betroffene Hilfe

Morbus Crohn: Hier finden Betroffene Hilfe
© Caters News Agency

Stoma - ein Tabuthema?

Die Hilflosigkeit gegenüber dem Thema „künstlicher Ausgang“ führt oft noch zu einer negativen Einstellung zum Stoma. Der Arbeitskreis "CED und Stoma" der DCCV und die Deutsche ILCO möchten dazu beitragen, diese Hilflosigkeit und Tabuisierung "abzustellen" und stehen als Ansprechpartner für Patienten zur Verfügung, die vor der Entscheidung "Stoma Ja / Nein" stehen oder bereits Stoma-Träger sind.

Die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung DCCV e. V. ist die Selbsthilfeorganisation für Menschen, die an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) erkrankt sind. Das sind über 320.000 Menschen in Deutschland. Der Arbeitskreis „CED und Stoma“ in der DCCV kümmert sich um die Stomaträger.

Internet: www.dccv.de/die-dccv/arbeitskreise/ak-ced-und-stoma/ak-ced-und-stoma/

Neben der persönlichen Beratung und Unterstützung von Betroffenen sowie ihren Angehörigen vermittelt die DCCV z.B. Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Stomaträgern Ärzten, Pflegepersonal, Krankenhäusern und Rehakliniken. Die DCCV steht mit Ihrem Arbeitskreis Sozialrecht darüber hinaus bei Fragen und Problemen mit Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern oder Arbeitgebern zur Verfügung.

Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs

Die Deutsche ILCO - Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs

Die Deutsche ILCO e.V. ist seit 1972 die bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation von Stomaträgern (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung) und von Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörigen. Mehr als 100.00 Menschen leben in Deutschland mit einem Stoma, rund 70.000 erkranken jährlich an Darmkrebs.

Zentrale Informations- und Ansprechstelle zu Stomafragen unter www.ilco.de oder 0228 338894-50 (Mo-Do 9-13 Uhr) oder per E-Mail unter info@ilco.de.

Zu den Aufgaben der ILCO gehören neben telefonischer und schriftlicher Information auch das Angebot des persönlichen Erfahrungsaustausches unter Betroffenen, zum Beispiel in den rund 300 örtlichen Selbsthilfegruppen, beim Besucherdienst in Krankenhäusern und in Gesprächsrunden in Rehakliniken. Zudem vertritt sie die Interessen der Stomaträger im Gesundheits- und Sozialsystem.

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