Möchtegern-Model Josie Cunningham verkauft Zuschauer-Tickets für Geburt ihres Sohnes

Tickets für Geburt: Josie Cunningham verlangt 10.000 Pfund, um ihr bei der Geburt zuzuschauen
Über Josie Cunningham haben wir bereits berichtet: Sie rauchte und trank Alkohol während der Schwangerschaft, weil sie über das Geschlecht ihres Babys enttäuscht gewesen ist.

Alle vier Tickets wurden innerhalb von 14 Minuten verkauft

Das britische Möchtegern-Model Josie Cunningham hat vier Tickets für die kommende Geburt ihres dritten Kindes verkauft – die teuersten kosteten 10.000 Pfund. Alle vier Plätze wurden nach nur 14 Minuten nach Bekanntwerden des Angebots verkauft, wie Cunningham selbst auf Twitter berichtet.

Die dritte Schwangerschaft von Josie Cunningham schlägt weiterhin hohe Wellen: Nachdem die derzeit 23-Jährige erst ihr Baby abtreiben wollte, um an der englischen Ausgabe von ‚Big Brother‘ teilzunehmen, fing sie im zweiten Schwangerschaftstrimester an, wieder zu rauchen und Alkohol zu trinken. Das tat sie laut eigener Aussage wegen dem Geschlecht des Babys: Die zweifache Mutter war enttäuscht, dass es wieder einmal ein Junge werden würde. Danach erregte sie noch einmal das Aufsehen der Presse, als sie öffentlich forderte, dass ihre beiden Kinder auf Kosten der Staatskasse mit dem Taxi zur Schule gebracht werden müssten.

Das Taxi wird sich das arbeitslose Model wohl bald selbst leisten können: Der Verkauf von vier Tickets für die kommende Geburt ihres dritten Kindes haben ihr 30.000 Pfund eingebracht. Zwei der Tickets kosteten 10.000 Pfund (etwa 12.000 Euro), weitere zwei Zuschauer mussten 5.000 Pfund bezahlen. Die beiden teureren Tickets erlauben den Zuschauern außerdem, Fotos und Videos der Geburt aufzunehmen und zu verbreiten. Drei der Tickets wurden an Journalisten und eines an einen Fan verkauft.

Tickets für Geburt: Empörung im Internet

Der Verkauf der Tickets hat vor allem bei Twitter, wo Josie Cunningham selbst aktiv ist, für Empörung gesorgt. Viele Twitter-Nutzer bezeichnen Cunninghams Handeln als abstoßend und inakzeptabel. Andere fragen sich wiederum, ob die britischen Medien nicht verantwortlich an dem Verhalten der 23-Jährigen wären, die zur „lebendigen Ware“ geworden ist – schließlich gingen drei von vier Tickets an Journalisten.

Josie Cunningham verdankt ihre Berühmtheit übrigens der Erschleichung einer Brust-OP: Sie gab öffentlich zu, dass ihre Brustvergrößerung von 32A auf 36DD von der NHS, also der britischen Staatskrankenkasse, bezahlt wurde. Die Erlöse von den Tickets für die Geburt sollen auch zur Rückzahlung der dadurch entstandenen Schulden in der Höhe von 4.800 Pfund dienen.

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