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Modamily: Die neue App zum Kinderkriegen

Bild: Modamily: Die neue App zum Kinderkriegen
Nicht jeder findet den passenden Partner, um eine Familie zu gründen. © Getty Images/ iStockphoto, pixdeluxe

Unerfüllter Kinderwunsch soll mit Modamily kein Thema mehr sein

Kinderkriegen kann nicht schwierig sein, betrachtet man die vielen ungeplanten Schwangerschaften. Doch was kann man tun, wenn man gerne ein Kind hätte, sich aber der richtige Partner dafür einfach nicht finden lässt? App-Entwickler habe sich eine Lösung einfallen lassen: Es ist die App Modamily.

Modamily folgt der Methode des Co-Parenting

Beim Co-Parenting fragt man sich nicht mehr 'Bin ich schwanger?', sondern man plant alles genauestens im Voraus. Das bedeutet, dass zwei erwachsene Personen, die beide ein Kind möchten, gemeinsam Eltern werden. Dabei führen Sie aber keine körperliche Beziehung miteinander und alles ist vertraglich geregelt. Modamily vertritt damit die Philosophie einer - Modern Family – (zu Deutsch: moderne Familie).

Wie funktioniert die App fürs Kinderkriegen?

Zuerst muss man sich bei Modamily registrieren und ein Profil anlegen, das man mit Daten über die eigene Person füttert. Dabei macht man Angaben über seine Hobbys, die Höhe des Gehalts, aber auch Informationen wie die Vorstellungen in der Kindererziehung spielen eine Rolle. Hier zeigt sich also schon, dass das Profil bei der Co-Elternschaft sehr genaue und wichtige Informationen enthält. Natürlich soll das so sein, da es um das Leben eines Kindes geht und nicht nur um einen kurzen Flirt.

Was passiert danach mit den Co-Parenting Partnern?

Haben sich zwei potenzielle Elternteile gefunden, ist es wichtig alles Vertragliche zu regeln. Hierbei klärt ein Familienanwalt alle rechtlichen Dinge und es wird geregelt wie viel Zeit das Kind mit wem verbringt und wer für den Unterhalt aufkommt.

Sind die Formalitäten geregelt, geht es bei Modamily ums Wesentliche: Das Kind. Da die meisten Co-Eltern keine körperliche Beziehung mit dem Anderen eingehen möchten, findet das Schwanger werden über eine künstliche Befruchtung statt. Der Samen- oder Eizellenspender ist also, anders als bei einer Samenbank, ein 'Known Donor' (zu Deutsch: bekannter Spender).

Hat die Methode von Modamily negative Auswirkungen aufs Kind?

Das Kind hat durch diese unkonventionelle Methode des Kinderkriegens einen Vater und eine Mutter, die zwar nie gemeinsam in einer Beziehung gelebt haben, aber sich dennoch mit Modamily für ein hundertprozentiges Wunschkind entschieden haben.

Experten sind sich noch uneinig darüber, ob das Co-Parenting Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung beeinflusst. Es ist aber anzunehmen, dass ähnliche Probleme entstehen können wie bei Kindern aus Patchwork-Familien. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt abzuwarten bis die ersten Modamily-Kinder etwas älter sind.

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