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Mobile Kids: Handys & Tarife für Ihr Kind

Mobile Kids: Handys & Tarife für Ihr Kind

Das passende Gerät wählen

Das erste Handy kommt mit der Schultüte: Immer mehr Grundschüler besitzen bereits ein eigenes Handy und bei den 12- bis 13-Jährigen haben sogar 88 Prozent der Jungen und Mädchen ein eigenes Mobiltelefon. Die Kids wollen mit dem Gerät Spaß haben, die Eltern vor allem Sicherheit und die volle Kostenkontrolle. Schließlich kann ein "Notfallhandy" sinnvoll sein, wenn es die Familienkassen nicht sprengt. Eltern und Kind sollten deshalb zu Kompromissen bereit sein.

Es muss nicht immer ein Smartphone sein. Spielen, Videos anschauen, Musik hören - zum Telefonieren und Schreiben werden die tragbaren Multimediageräte auch noch benutzt. Kein Wunder, dass bereits die Jüngsten ganz begeistert sind von den kleinen Tausendsassas und auch eins haben wollen. Aber zu viel Schnickschnack kann auch ganz schön verwirren. Deshalb rät das Verbraucherportal Verivox: Vor allem für junge Handy-Einsteiger ist eine übersichtliche Menüstruktur ratsam. Die Eltern sollten sich zudem nicht von Äußerlichkeiten blenden lassen.

Einige Handy-Hersteller haben auch spezielle Kinderhandys im Angebot: Diese haben ein schickes Design und lassen sich so konfigurieren, dass nur eine begrenzte Zahl von Telefonnummern gewählt werden kann. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Handy intuitiv bedienen werden kann. Auch können viele Kinderhandys vom heimischen PC aus geortet werden. Für Teenager sicher ein Tabu, aber einen Achtjährigen wird es sicher nicht stören wenn Mama kurz nachschaut, wo der Nachwuchs bleibt.

Damit Eltern und Kind zufrieden sind, sollte das Mobiltelefon gemeinsam ausgewählt werden.

Den passenden Tarif wählen

Die meisten Experten empfehlen für Kinder einen Prepaid-Tarif. Dieser bietet in der Regel optimale Kostenkontrolle: Man kann nur so lange telefonieren, bis der Guthabenbetrag verbraucht ist.

Das Verbraucherportal Verivox empfiehlt als Alternative spezielle Kindertarife wie "Kandy Mobile" und "Toggo Mobile". Wenn das Kind beispielsweise 50 Minuten im Monat telefoniert und 25 SMS versendet, zahlt man bei Kandy Mobil 19,20 Euro und bei Toggo Mobil 20,36 Euro. Somit liegen beide Angebote preislich fast gleich auf und unterscheiden sich auf den ersten Blick auch nicht von anderen Handy-Tarifen. Besonders interessant sind diese Tarife jedoch vor allem hinsichtlich ihrer Zusatzfunktionen:

Um die Kosten im Blick zu behalten, können Eltern am Monatsanfang individuell einen Betrag festlegen, den das Kind im jeweiligen Monat ausgeben darf. Wird dieser Betrag im Laufe des Monats erreicht, werden alle kostenpflichtigen Dienste bis zum Monatsende gesperrt.

Außerdem können Sonderrufnummern und Mehrwertdienste, wie beispielsweise 0180er-Nummern oder Klingelton-Abos, sowie jegliche Verbindungen in ausländische Fest- und Mobilfunknetze gesperrt werden.

Eine besondere Zusatzfunktion ist die kostenlose Elternrufnummer: Es kann eine beliebige deutsche Festnetz- oder Mobilfunknummer angegeben werden, die jederzeit und unbegrenzt kostenlos angerufen werden kann – auch wenn das festgelegte monatliche Guthaben schon aufgebraucht ist.

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