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Schnarchen: Woher kommt es und was hilft?

Die 7 besten Tipps für schnarchlose Nächte
Die 7 besten Tipps für schnarchlose Nächte Schlaflosigkeit 00:00:47
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Video: Die 7 besten Tipps für schnarchlose Nächte

Starkes Schnarchen kann eine Beziehung an ihre Belastungsgrenzen bringen. Heißt es also nun getrennte Schlafzimmer? Nicht unbedingt, denn es gibt Möglichkeiten, die Ihr Schlafzimmer bald wieder in eine Ruheoase verwandeln könnten und Ihre Schlaflosigkeit somit endgültig vertreiben. Außerdem verraten wir Ihnen, welche Arten von Schnarchen es gibt und ab wann gesundheitliche Probleme auftreten können.

Warum schnarchen manche Menschen?

Schlafen ist dazu da, dem Körper Erholung und neue Energie zu geben. Da klingt es nur logisch, dass sich im Schlaf unsere Muskulatur entspannt. Das ist auch der Fall im Mund- und Rachenbereich. Wenn sich Gaumen und Zäpfchen lockern, kann es zu einer Verengung der Atemwege und beim Einatmen zu einer Schwingung des Gaumensegels kommen, die dann das Schnarchen auslöst.

Aber nicht immer sind Gaumensegel und Zäpfchen für die röhrenden Geräusche verantwortlich. Zum Beispiel können auch vergrößerte Mandeln, Polypen, verengte Nasennebenhöhlen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand für das Schnarchen verantwortlich sein.

Diese Arten von Schnarchern gibt es

Kompensiertes Schnarchen

Bei dieser Art des Schnarchens werden die Atemwege ein wenig verengt, wodurch der Betroffene zu schnarchen beginnt. Diese Art des Schnarchens ist gesundheitlich nicht bedenklich und meist nur für den Partner schlafraubend. Hier können Hausmittel oder Gadgets aus der Apotheke gegebenenfalls helfen.

Obstruktives Schnarchen

Beim obstruktiven Schnarchen haben Betroffene oft deutliche Atembeschwerden, was dazu führt, dass sie schlecht Schlafen oder sogar mehrmals in der Nacht aufwachen. Diese Art des Schnarchens wird häufig als die Vorstufe vom obstruktiven Schlafabnoesyndrom genannt.

Obstruktives Schlafabnoesyndrom

Bei der obstruktiven Schlafabnoe haben Betroffene neben dem Schnarchen Atemaussetzer von bis zu zehn Sekunden. Je nachdem wie häufig diese Aussetzer vorkommen, wird der Schweregrad der Schlafabnoe beurteilt.

Beim obstruktiven Schnarchen sowie beim obstruktiven Schlafabnoesyndrom sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie unter einer dieser Schnarch-Arten leiden, sollten Sie auf Ihren Körper hören. Fühlen Sie sich oft unausgeschlafen und haben Probleme sich zu konzentrieren, obwohl Sie zeitig ins Bett gegangen sind? Dann könnte das ein Zeichen sein, dass Sie schnarchen. Alternativ können Sie natürlich auch immer den Partner fragen, ob Sie schnarchen.

Wird obstruktives Schnarchen und Schnarchabnoe nicht behandelt, steigt auf lange Sicht das Risiko für Bluthochdruck, Herzkreislaufbeschwerden und in schlimmen Fällen für Herzinfarkte und Schlaganfälle, so heißt es in einer Studie, veröffentlicht im New England Journal of Medicine.

So erkennt man Krätze
So erkennt man Krätze Symptome und Behandlung von Skabies 00:00:56
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