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Mittel gegen Kopfläuse: Jetzt gibt es auch ungiftige Varianten

Neue Mittel gegen Kopfläuse

Kopfläuse sind nervig, sie können allerdings alle Kinder treffen und sie sind auch kein Zeichen mangelhafter Hygiene! Fast jedes Kind hat auch einmal Kopfläuse. Wichtig für die Eltern ist: Sie müssen Schule, Kindergarten und Sportverein über die Läuse informieren. Wenn mit der Behandlung sofort begonnen wird, dürfen die Kinder auch direkt wieder Schule und Kindergarten besuchen.

Keine Panik bei Kopfläusen!
Läuse werden ungefähr drei Millimeter groß und lassen sich mit bloßem Auge erkennen © picture-alliance / ZB, Waltraud Grubitzsch

Die meisten wirksamen Läuse-Mittel hatten bisher den Nachteil: Sie waren ziemlich giftig! Neuerdings gibt es allerdings auch wirksame ungiftige Mittel: Sie wirken auf der Basis von Silikon-Ölen. Die verstopfen die Atemwege der Plagegeister und töten sie so ab. Bei der Behandlung müssen die Eltern aber streng nach Packungsanweisung vorgehen.

Schal und Mütze einlagern: dann sind Läuse tot

Junge Eltern, die erstmals mit dem Läuseproblem konfrontiert sind, bekommen schnell die Panik: Da wird dann der gesamte Haushalt unter Quarantäne gestellt und alles vom Keller bis unter die Dachziegel desinfiziert.

Das ist aber nicht notwendig. Läuse halten sich nur ungern abseits der menschlichen Kopfhaut auf. Spätestens nach zwei Tagen ohne menschlichen Wirt sind sie tot. Es genügt also, Schal und Mütze, die frisch getragen wurden, zwei Tage lang in einer Plastiktüte zu verstauen.

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