Mit diesen Tipps überwinden Sie Ihre Schüchternheit

Couple sharing a drink on a romantic date.
Sharing a drink © Getty Images, Georgijevic

Sagen Sie Ihrer Schüchternheit den Kampf an!

Sie ist anstrengend, sie ist schweißtreibend und sie ist für manche ein täglicher Begleiter: Schüchternheit. Wo sich die einen gern lauthals in den Mittelpunkt stellen, sind andere froh um den Platz in der letzten Reihe. Doch gegen Schüchternheit ist ein Kraut gewachsen! Wir verraten Ihnen, was Sie tun können.

Vor versammelter Mannschaft eine Rede halten, den süßen Typ in der Bar anflirten oder sich im Job behaupten: Die eigene Schüchternheit kann für manche Menschen unheimlich anstrengend sein. Laut Brigitte ist Schüchternheit tatsächlich angeboren, denn sie ist Teil unseres genetischen Codes.

Sind wir Menschen vor Tausenden von Jahren auf ein gefährliches Tier gestoßen, hat unser Körper Alarm geschlagen und den Fluchtreflex ausgelöst. Heute schlägt der Körper von schüchternen Menschen aus Angst vor einer sozialen Blamage Alarm und sie verspüren in für sie unangenehmen Situationen genau diesen Fluchtreflex. Wie schaffen sie es, ihre eigenen Gene zu kontrollieren?

Schüchternheit akzeptieren lernen

Experten raten Betroffenen zuallererst dazu, ihre Schüchternheit als Teil ihrer Persönlichkeit zu akzeptieren. Es ist ja kein schlechter Charakterzug, wenn man nicht die Rampensau ist, die sich um nichts Gedanken macht. Manche finden einen ruhigeren Charakter viel angenehmer.

Wichtig ist, dass Sie in stressigen Situationen offen mit Ihrer Unsicherheit umgehen und sie kommunizieren. So kann es beispielsweise während dem Flirten bei einem ersten Date sehr gut sein, dass Ihr Gegenüber auch nervös ist und den offenen Umgang mit der eigenen Schüchternheit als sympathisch und auflockernd empfindet.

Positiv denken trotz Schüchternheit

Es klingt wie die leere Phrase eines in die Jahre gekommenen Motivations-Coaches, aber wer sich positiv zuredet und an sich glaubt, vermittelt auch anderen diesen Eindruck von sich. Spielen Sie gedanklich Situationen durch, in denen Ihnen Ihre Schüchternheit in die Quere kommt – aber denken Sie diesmal positiv! Wieso sollte der smarte Typ in der Bar nicht zurücklächeln, wenn Sie ihm ein charmantes Lächeln zuwerfen?

Und ganz ehrlich: Was wäre so schlimm daran, wenn etwas mal schiefgeht? Scheitern gehört zum Leben dazu – Schüchternheit hin oder her. Meistens gehen wir mit uns selbst sowieso viel strenger ins Gericht, als es andere tun.

Die Vorstellung, sich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort perfekt zu verhalten, ist utopisch. Kleine Fehler und Schwächen machen einen Menschen erst sympathisch und interessant. Und da gehört eine wohl dosierte Schüchternheit eben auch dazu.

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