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Mit der ABCD-Regel Hautkrebs früh genug erkennen

Mit der ABCD-Regel Hautkrebs erkennen
Mit der ABCD-Regel Hautkrebs erkennen © dpa, Frank Rumpenhorst

Die ABCD-Regel

Eine typische 'Blickdiagnose Hautkrebs' gibt es nicht. Aber mit der so genannten ABCD-Regel für die Selbstuntersuchung können wenigstens erste Anzeichen für Hautkrebs entdeckt werden. Verändert sich ein über Jahre gleich gebliebener Leberfleck oder treten neue Leberflecken auf, sollten diese beobachtet und von einem Hautarzt kontrolliert werden.

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Wenn mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft, sollten Sie den Leberfleck Ihrem Arzt zeigen.

A wie Asymmetrie

Ungleichmäßige, asymmetrische Form: Ein neuer dunkler Hautfleck ist ungleichmäßig geformt, das heißt nicht gleichmäßig rund, oval oder länglich. Außerdem ist es möglich, dass sich die Form eines bereits vorhandenen Flecks verändert hat.

B wie Begrenzung

Verwaschene, gezackte oder unebene und raue Ränder: Ein dunkler Hautfleck hat verwischte Konturen oder wächst ausgefranst in den gesunden Hautbereich.

C wie Colour

Unterschiedliche Färbungen, hellere und dunklere Flecken in einem Mal: Achten Sie auf einen Fleck, der nicht gleichmäßig in der Farbe, sondern vermischt ist mit Rosa, Grau oder schwarzen Punkten. Er weist auf ein malignes Melanom hin und sollte grundsätzlich ärztlich untersucht werden. Dasselbe gilt für krustige Auflagen.

D wie Durchmesser

Der Durchmesser ist an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter. Pigmentmale, die größer als fünf Milimeter im Durchmesser sind oder eine Halbkugelform haben, sollten kontrolliert werden. Zusätzlich Faktoren, die einen aufmerksam machen sollten, sind: Größenzunahme und Formveränderung vorhandener Leberflecken, Juckreiz und

Blutung aus einem Mal.

Bemerkt man Auffälligkeiten, die einem verunsichern, dann sollte man diese dem Hausarzt zeigen. Hier gilt das Motto: Lieber einmal unnötig zum Hautarzt gehen als zu spät.