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Miss Hyperaktiv: Trotz Stress gesund

Miss Hyperaktiv: Trotz Stress gesund
© http://foto.fritz.st, fritz langmann

Stress rund um die Uhr - Miss Hyperaktiv

Sie kämpfen täglich an mehreren Fronten gleichzeitig und immer gegen die Uhr. Termine, Aufgaben und Fristen diktieren ihren Rhythmus. Dadurch wird Ihr Körper ständig vom Stress-Hormon Cortisol überflutet, was Sie extrem anfällig für stressbedingte Krankheiten macht.

Achtung: Wenn Sie nicht lernen, auf Ihre innere Uhr zu hören, drei Gänge herunterschalten und regelmäßige Pausen einlegen, riskieren Sie einen Totalschaden in Form eines Burn-outs und weitere ernste Krankheiten.

Für diese Krankheiten sind Sie anfällig:

- Erkältungen, Fieberbläschen

- Blasenentzündung, Hefepilze,

- Spannungskopfschmerzen

- Nasennebenhöhlen-Entzündung

- Akne

- Reizmagen

- Herzrasen und Panikattacken

- Menstruationsstörungen und Unfruchtbarkeit

- Osteoporose (Knochenschwund)

So ernähren Sie sich richtig!

Rücken Sie das Frühstück in den Mittelpunkt Ihres täglichen Speisplanes. Kalorien, die Sie am Morgen zu sich nehmen, können Sie am besten verstoffwechseln. Essen Sie am Abend zu viel, verhindert der Stress des Tages, dass Ihr Körper Fett und Zucker gut abbauen kann.

Essen Sie nur mäßig zu Mittag und zu Abend. Zwei Snacks zwischendurch helfen dabei, Ihren leicht reizbaren Magen ruhig zu halten.

Sagen Sie Nein zu Kaffee, denn das Koffein darin regt Ihr Nervensystem zu sehr an und Sie damit zu sehr auf! Schwarzer Tee ist ok, grüner Tee am besten.

Genießen Sie Alkohol nur in Maßen. Vier Gläser Wein pro Woche sollten Ihr Limit sein - die Promille dehydrieren Ihren Körper und lassen Sie noch schlechter schlafen als sonst.

Greifen Sie vor allem zu Lebensmitteln, die Ihren Blutzucker nur langsam ansteigen lassen (Gemüse, Vollkorn-Produkte). Vermeiden Sie Zucker und Weißmehl (Nudeln, Weißbrot).

Stress lässt Ihren Körper übersäuern. Das entzieht Ihrem Körper langfristig Kalzium. Essen Sie deshalb viel Gemüse und Nüsse und sparen Sie bei rotem Fleisch und Fett, damit Ihr Körper im Gleichgewicht bleibt.

Greifen Sie zu bei Lebensmitteln, die Vitamin C (Erdbeeren, Orangen, Paprika, Rosenkohl, schwarze Johannisbeeren) und Zink enthalten (Fisch und Meeresfrüchte, Cashewnüsse).

Steigern Sie den Eiweiß-Gehalt Ihres Speisezettels mit Hilfe von hellem Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Eiern, Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen) und Nüssen. Damit treiben Sie Ihren Tryptophan-Spiegel in die Höhe. Diesen Stoff benötigt Ihr Körper um Serotonin - das Wohlfühl-Hormon - herzustellen.

Steigern Sie Ihren Tyrosin-Spiegel im Blut - das lässt Sie wacher werden und erhöht Ihre Konzentration unter Stress. Diese Lebensmittel helfen Ihnen dabei: Avocados, Bananen, Sojabohnen, Spinat, Hühnerleber, Wild, Karotten und Haferflocken.

Wenn Sie für längere Zeit unter Dauerstress stehen, helfen Ihnen 1.000 bis 3.000 mg Vitamin C und 10 bis 30 mg Zink in Form von Nahrungsergänzungsmitteln.

Ihr Anti-Stress-Fitnessprogramm

Ihr Körper wittert ständig Gefahr und setzt deshalb in Massen Energie und Hormone frei. Durchatmen. Geben Sie ihm Gelegenheit, beides abzubauen, indem Sie sich beim Sport so richtig auspowern.

Für Sie gilt deshalb: Regelmäßig bewegen - am besten fünf Mal pro Woche für mindestens eine halbe Stunde. Dreimal wöchentlich sollten Sie Krafttraining betreiben. Damit stärken Sie auch Ihre Lern- und Merkfähigkeit, die sonst unter ständigem Stress leiden würden.

Tipp: Treiben Sie vor allem am Morgen Sport. Damit verbrennen Sie am meisten Fett. Das gibt Ihnen auch ein gutes Gefühl, um in den Tag zu starten.

So entspannen Sie am besten

Entspannung und Abschalten - das dürfte Ihnen schwer fallen. Doch nur so verringern Sie die Stress-Hormone in Ihrem Körper langfristig.

Investieren Sie deshalb mindestens 15 Minuten am Tag in Ihr Entspannungsprogramm. Egal, ob Sie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung betreiben - behalten Sie Ihr Relax-Programm eisern bei, vor allem dann, wenn's mal wieder hoch hergeht.

Setzen Sie Prioritäten und erledigen Sie jeden Tag nur die wichtigsten Punkte Ihrer "To-Do-Liste".

Schreiben Sie Ihre Ängste und Sorgen in einem "Kummer-Buch" nieder und lassen Sie sie darin zurück. Damit verdrängen Sie sie nicht, investieren aber auch nicht immer wieder aufs Neue Energie darauf.

Konzentrieren Sie sich mehrmals am Tag darauf, bewusst zu atmen. Unter Stress verkrampft sich der Brustkorb, die Atmung wird flach und der Körper erhält nicht mehr genug Sauerstoff. Das setzt ihn zusätzlich unter Druck und lässt die Stress-Hormone in die Höhe schnellen.

Gönnen Sie sich hin und wieder eine entspannende Massage. Die wohltuende Berührung löst im Körper eine wahre Flut von "Feel-good"-Hormonen aus.

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