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Milben im Bett: Spinnentierchen können allergische Reaktion auslösen

Milben-Alarm - wenn die Matratze lebt

Igitt! Eigentlich sollte das Bett ein Ort der Entspannung und des Wohlbefindens sein. Doch Millionen Hausstaubmilben in und auf unseren Matratzen können das Schlafzimmer zum wahren Alptraum machen. Das Acarology Lab der 'Ohio State University' hat dazu jetzt ein erschreckendes Video veröffentlicht.

Hausstaubmilben gehören zu den Spinnentierchen und ernähren sich von menschlichen Haaren und Hautschuppen. Da bietet unsere heimische Matratze den idealen Lebensraum. Millionen (!) der Krabbler leben dort, wo wir schlafen - und das nicht ohne Folgen für unsere Gesundheit.

Rund 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagiert allergisch auf den abgesonderten Milbenkot. Die Nase läuft, die Schleimhäute sind angeschwollen oder die Haut juckt? All das sind typische Symptome für eine Milbenallergie, die in schweren Fällen sogar bis zur asthmatischen Reaktion führen kann.

Die unglaublichen Bilder des ekligen Innenlebens einer Matratze und alle wichtigen Informationen zu den Hausstaubmilben sehen Sie im Video. Milben mögen übrigens tropische Verhältnisse. Das Verrückte: Ein gemachtes Bett bietet ihnen ein perfektes feucht-warmes Klima. Wie britische Forsche herausgefunden haben, hilft bereits ein tagsüber ungemachtes Bett, der Matratze und Bettwäsche Feuchtigkeit zu entziehen. In dieser trockenen Bettenwüste dehydrieren Milben und können sogar sterben.

Um den Milbenbefall zu reduzieren, raten Fachleute regelmäßig die Betten zu lüften und die Bettwäsche bei mindestens 60 Grad zu waschen. Außerdem sollte alle acht Jahre die Matratze gewechselt werden.

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