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Migräne-Ursachen: Stress und Schlafmangel können Migräneattacken auslösen

Migräne-Ursachen: Stress und Schlafmangel können Migräneattacken auslösen
© Alliance - Fotolia, Ihar Ulashchyk

Migräne: 15 Prozent der Deutschen sind betroffen

Seit vielen Jahren versuchen Wissenschaftler hinter das Geheimnis der Migräne zu kommen. Immer wieder entdecken Sie neue Ursprünge dieser fiesen Schmerzattacken, nur ist es bisher noch nicht gelungen, das Ausbrechen der Migräne zu verhindern.

15 Prozent der Deutschen leiden unter Migräne, dreimal so viele Frauen wie Männer.

Jetzt haben Forscher Zusammenhänge zwischen Stress, Schlafdefizit und Ehrgeiz ausgemacht, die zum Auftreten von Migräneattacken führen können. Das Gehirn der Migränepatienten ist nicht krank, sondern reguliert lediglich Schlafdefizite und Stress.

Offenbar trifft der pochende Kopfschmerz besonders die Ehrgeizigen und die Ungeduldigen. Eben die, die anderen und sich selbst einiges abverlangen.

„Das ist kein Zufall“, sagte Professor Holger Kaube. Er ist Leiter des Interdisziplinären Schmerzzentrums der Uniklinik Freiburg. Die Migräne ist seiner Meinung nach ein Frühwarnsystem des Körpers, mit dem sich dieser vor Überlastung schützt. „Therapien dürfen daher nicht nur die Schmerzen bekämpfen, sondern müssen auch die Ursachen berücksichtigen."

Besonders häufig sind Frauen betroffen und die in besonderem Maße im Alter zwischen 25 und 45. Das ist genau das Alter, in dem sie Kinder, Beruf und Privates unter einen Hut bringen müssen: Sie sind gestresst.

Stress und beruflicher Ehrgeiz gelten also als Auslöser für das 'Gewitter im Kopf'. Oft treten die Attacken dann auf, wenn der Körper mal zur Ruhe kommt, zum Beispiel am Wochenende oder während Freizeitaktivitäten.

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