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Mieter benötigt Bescheinigung bei Umzug: Was sich zum 1. November ändert

Umzug: DAS müssen Sie ab November unbedingt beachten
Umzug: DAS müssen Sie ab November unbedingt beachten Ab dem ersten November ändert sich einiges für Vermieter 00:02:14
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Neues Melderecht nach Umzug

Wer sich bisher nach einem Umzug ab- oder ummelden wollte, konnte das ganz ohne Bescheinigung tun. Zum 1. November ist Schluss damit. Das Bundesmeldegesetz wird bundesweit einheitlich geregelt.

Wer umzieht, muss zum 1. November etwas beachten.
Wer sich ummelden will, braucht ab dem 1. November eine Bescheinigung vom Vermieter. © picture alliance / blickwinkel/M, McPHOTOs

Künftig brauchen Mieter, die sich ab- oder ummelden wollen, eine Bescheinigung des Vermieters. Diese Vermieterbescheinigung - offiziell heißt sie Wohnungsgeberbestätigung - gab es schon einmal, sie wurde 2002 aber abgeschaft. Hintergrund ist, dass man gegen vorgetäuschte Wohnsitze vorgehen will. Angeblich nutzen Kriminelle die Gelegenheit, sich so eine falsche Adresse zuzulegen, schreibt der 'Stern'. Es habe wohl auch Fälle gegeben, wo Eltern sich so eine Wunsch-Adresse für einen speziellen Kindergarten-Platz besorgt hätten.

Künftig hat man zwei Wochen Zeit, um sich ab- oder umzumelden. Der Mietvertrag allein reicht als Vorlage nicht aus. Wer diese Bestätigung nicht hat, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Aber wie muss solch eine Bescheinigung aussehen? Wichtig ist, dass Name und Anschrift des Vermieters, das Ein- und Auszugsdatum des Mieters, die Anschrift der Wohung und der Name der meldepflichtigen Person, also des Mieters, auf der Bescheinigung steht. Dies gilt übrigens nicht nur beim Ummelden, sondern auch beim Abmelden.

Auf welche Kleinigkeiten Sie außerdem beim künftigen Wohnungswechsel beachten müssen, verraten wir Ihnen im Video.

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