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Periode: Das passiert während der Menstruation

Menstruation: So funktioniert der weibliche Zyklus
Menstruation: So funktioniert der weibliche Zyklus Das passiert jeden Monat im Körper einer Frau 00:01:50
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Zwischen dem elften und dreizehnten Lebensjahr eines Mädchens setzt in der Regel der Menstruationszyklus ein. Er beträgt im Schnitt 28 Tage, in denen es zum Eisprung und zur Periode kommt. Dieser natürliche Vorgang wird von Geschlechtshormonen gesteuert, die sich auf Vagina, Gebärmutter, Gebärmutterhals, Eierstöcke und Eileiter auswirken. Doch was genau passiert während der Periode im weiblichen Körper?

Die Periode: Ein Teil des weiblichen Zyklus

Die Regelblutung ist nur ein kleiner Teil unseres Zyklus. Ihr gehen einige komplizierte Vorgänge voraus, von denen wir nur indirekt etwas mitbekommen. Der Menstruationszyklus umfasst drei Phasen. Die Follikelphase – die auch die Periode beinhaltet -, die Ovulation und die Lutealphase.

Follikelphase (etwa 14 Tage): Der erste Tag der Periode ist auch der erste Tag unseres Zyklus. Während der Menstruation wird die Gebärmutterschleimhaut mitsamt der unbefruchteten Eizelle abgestoßen, die Folge: Blutungen aus der Scheide.

Aber fangen wir von vorne an: Nach der Periode führt das follikelstimulierende Hormon (FSH) dazu, dass mehrere Follikel gleichzeitig in den Eierstöcken zu reifen beginnen. In den Follikeln befinden sich Eizellen, die potenziell einmal den Weg zur Gebärmutter antreten können. In der Regel überlebt aber nur ein Follikel, während die anderen wieder absterben.

Außerdem baut sich in dieser Zeit die Gebärmutterschleimhaut auf, um der herangereiften Eizelle die Chance zu geben sich nach einer Befruchtung einzunisten.

Ovulation (Übergang zwischen Follikel- und Lutealphase): Etwa am 14ten Tag des Zyklus platzt der Follikel auf und gibt eine Eizelle frei, die befruchtet werden kann. Die Eizelle wird vom Eileiter aufgenommen, den sie nun auf ihrem Weg zur Gebärmutter entlangwandert.

Die Gebärmutterschleimhaut ist nun komplett aufgebaut und mit Nährstoffen versorgt, bereit eine befruchtete Eizelle aufzunehmen. Außerdem wird der Cervixschleim dünnflüssiger, was es Spermien leichter macht, ihren Weg durch Vagina, Muttermund und Gebärmutterhals zum Ei zu finden.

Lutealphase (etwa 14 Tage): Nach der Ovulation, auch Eisprung genannt, überlebt die Eizelle zwischen 12 und 24 Stunden. Wenn sie in diesem Zeitraum nicht befruchtet wird, stirbt sie ab. Nun verändert sich auch der Hormonhaushalt, was auch die Menge des Glückshormons Serotonin beeinflussen kann. In dieser Zeit leiden manche Frauen unter dem sogenannten prämenstruellen Syndrom (PMS). Am Ende der Lutealphase und zu Beginn der Follikelphase löst sich die Gebärmutterschleimhaut ab und wird mit reichlich Blut ausgeschwemmt: Die Periode setzt ein und ein neuer Zyklus beginnt.

Wird die Eizelle hingegen befruchtet, nistet sie sich in der Gebärmutterschleimhaut ein und entwickelt sich weiter. Eine Schwangerschaft hat begonnen, weshalb die Menstruation ausbleibt.

Interessante Fakten zur Periode

Warum gibt es den weiblichen Zyklus? – Der Menstruationszyklus existiert, weil der Körper dadurch Energie spart. Würde sich der weibliche Körper stets für eine befruchtete Eizelle bereithalten, müsste die Körpertemperatur permanent um etwa ein Grad höher sein. Das klingt nach gar nicht so viel, kostet den Körper allerdings recht viel Energie. Die Periode ist also eine ‚geniale‘ Erfindung, um effizienter zu sein.

Wie oft habe ich meine Tage? - Eine Frau hat in ihrem Leben um die 400 bis 430 Mal ihre Menstruation.

Wie viel Blut verliere ich während meiner Periode? – Eine Frau verliert während ihrer Blutung zwischen 30 und 60 Milliliter Blut.

Warum habe ich während meiner Menstruation Bauchschmerzen? – Um die Gebärmutterschleimhaut schneller und effektiver abstoßen zu können, zieht sich die Gebärmutter zusammen. Das verursacht die klassischen Unterleibsschmerzen während der Periode.

Passen sich die Zyklen von Frauen einander an? – Haben Sie diese Theorie auch schon einmal gehört oder vielleicht sogar am eigenen Leib erlebt: Eine Frau verbringt viel Zeit mit ihrer besten Freundin, Mitbewohnerin oder Lebenspartnerin und plötzlich laufen ihre Perioden synchron ab? Gibt es das wirklich? Es gibt zahlreiche Studien zum Thema „menstruelle Synchronisation“, doch keine kann bisher eindeutig wider- oder belegen, ob es dieses Phänomen wirklich gibt.

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