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Meningitis: Was Sie über Hirnhautentzündung wissen müssen

16-jährige Izzy stirbt an Meningitis
16-jährige Izzy stirbt an Meningitis Letzter Tweet zeigt, wie gefährlich die Krankheit ist 00:01:11
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Symptome der Meningitis sind Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit

Es ist eine beängstigende Vorstellung: Innerhalb von nur wenigen Stunden kann diese Krankheit ausbrechen und dem Patienten sogar das Leben kosten. Meningitis, auch bekannt als Hirnhautentzündung, ist für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen gefährlich. Sie befällt die Hirn- und Rückenmarkshäute und kann unter anderem Organversagen, epileptische Anfälle und Lähmungen zur Folge haben.

Meningitis: Was Sie über Hirnhautentzündung wissen müssen
© Alexander Raths - Fotolia, Alexander Raths

Laut Forschern des Robert-Koch-Instituts wird eine Hirnhautentzündung durch Viren, Bakterien oder Parasiten verursacht. Meningokokken, die häufigste Ursache für eine Hirnhautentzündung, werden via Tröpfcheninfektion übertragen, also beispielsweise durch Niesen und Küssen. Hat sich der Patient angesteckt, vergehen im Schnitt drei bis vier Tag, bis erste Symptome auftreten. Dazu zählen insbesondere Kopfschmerzen, Fieber, Schwindel, Erbrechen, Nackensteifigkeit, Reizbarkeit und Schläfrigkeit. Bei Kindern sind die Anzeichen oft weniger klar zu erkennen, sie sind oft nur reizbar und kränklich, so die Experten.

In den meisten Fällen kann die Krankheit gut mit Antibiotikum behandelt werden, wenn sie denn rechtzeitig entdeckt wird. Um sich selbst und Ihre Kinder von Anfang an zu schützen, empfehlen Ärzte eine einmalige Impfung gegen Meningokokken. Das ist für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr möglich. Diese Impfung schützt jedoch nicht vor allen Erregern und bietet deshalb keinen 100-Prozentigen Schutz davor, an der gefährlichen Hirnhautentzündung zu erkranken.

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