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Meningitis-Impfung verpasst: Amelia stirbt an Meningitis

Sie verpasste ihre Meningitis-Impfung nur um wenige Wochen
Sie verpasste ihre Meningitis-Impfung nur um wenige Wochen Amelia starb an Meningitis 00:00:41
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"Es ging alles so schnell."

Die kleine Amelia wurde nur sieben Monate alt. Die Krankheit kam schleichend, dann ging alles ganz schnell – sie starb an Meningitis. Die rettende Impfung verpasste die Kleine um wenige Wochen.

„Als ich realisiert habe, dass etwas nicht stimmt, bis Amelia starb – das geschah alles innerhalb eines Tages.“ Amelias Mutter Jade kann bis heute nicht glauben, wie schnell ihr ihr Kind genommen wurde. Sie sah es einfach nicht kommen. Sie bemerkt nur, dass ihre Tochter rosige Wangen und Fieber hatte. Wenige Stunden später war die Kleine tot. Das berichtet die britische Plattform 'Metro'.

Meningitis, auch Hirnhautentzündung genannt, wird durch Viren, Bakterien oder Parasiten verursacht. Das Heimtückische an dieser Krankheit ist, dass die Symptome sehr unauffällig sind: Schwindel, Nackensteifigkeit oder Schläfrigkeit. Bei Kleinkindern und Babys sind die Anzeichen oft noch undeutlicher zu erkennen, wie auch im Fall von Amelia. Bricht die Krankheit erst einmal aus, kann sie sehr aggressiv verlaufen und schnell zum Tod führen.

Besonders schlimm für die junge Mutter ist die Tatsache, dass der Tod ihrer Tochter hätte verhindert werden können. Das Nationale Gesundheitssystem in England ermöglicht seit Juni 2015 allen Babys, eine Meningitis-B-Impfung. Amelia kam drei Monate zu früh im April zur Welt.

Jade Scudder hat es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, andere Eltern vor Meningitis zu warnen: „Wenn ich durch meine eigene schreckliche Erfahrung genug Bewusstsein dafür schaffen und nur das Leben eines Kindes retten kann, dann war es das alles wert.“

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