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Mehr Therapien: UN sieht Erfolge im Anti-Aids-Kampf

Aids Therapie
Erste Fortschritte: Laut UN haben 15,8 Millionen Menschen mit HIV Zugang zu einer Therapie, die den Ausbruch von Aids verzögert. EPA/Lynn Bo Bo Foto: Lynn Bo Bo © DPA

Der Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids macht Fortschritte. Inzwischen hätten 15,8 Millionen Menschen mit HIV Zugang zu einer antiretroviralen Therapie, die den Ausbruch von Aids verzögere, berichtete das Anti-Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) am Dienstag in Genf.

Mit 41 Prozent der infizierten Erwachsenen erhielten im Vergleich zu 2010 doppelt so viele infizierte eine Therapie. Auch bei HIV-infizierten Kindern habe sich der Anteil der Behandelten auf 32 Prozent verdoppelt.

2014 lebten laut UN weltweit 36,9 Millionen Menschen mit dem Virus. Zwei Millionen steckten sich 2014 an. 1,2 Millionen Menschen starben im vergangenen Jahr an Krankheiten im Zusammenhang mit Aids.

"Alle fünf Jahre haben wir die Zahl der Menschen mit lebensrettender Behandlung verdoppelt", sagte UNAIDS-Direktor Michel Sidibé im Vorfeld des Liste mit Anbietern in Deutschland.


dpa
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