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Mechanische Verhütungsmethoden: Kondom, Diaphragma & Co.

Es muss nicht immer die Pille sein
Es muss nicht immer die Pille sein Verhütungsmethoden im Überblick 00:02:40
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Das sind mechanische Verhütungsmethoden

Mechanische Methoden sollen durch Barrieren den Kontakt von Sperma und Eizelle verhindern, einige (siehe z.B. Diaphragma) müssen mit chemischen Methoden kombiniert angewendet werden.

1. Kondom

Wirkungsweise: das Kondom fängt das Sperma auf

Anwendung: Das Kondom wird vor dem Geschlechtsverkehr über den erigierten Penis gestreift und nach dem Samenerguss zügig wieder abgestreift

Vorteile: Keine hormonelle Belastung, Anwendung nur bei Bedarf, schützt auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten

Nachteile: Von vielen als störend empfundene Unterbrechung beim Sex, verlangt einige Übung, viele Anwendungsfehler möglich

Pearl-Index: 3-12

Kosten: durchschnittlich ca. 50 Cent pro Kondom

Für wen geeignet: für stillende Mütter, für Frauen ohne feste Beziehung, für Frauen mit wechselnden Sexualpartnern

Info: Beim Thema Verhütung wird die Zuverlässigkeit des Methoden mit dem sogenannten Pearl-Index bestimmt. Benannt ist diese Methode nach dem amerikanischen Biologen Raymond Pearl. Je niedriger der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Methode.

2. Femidom

Wirkungsweise: Das Femidom fängt das Sperma auf

Anwendung: Das Femidom wird vor dem Geschlechtsverkehr bis vor den Muttermund in die Scheide eingeführt und nach dem Verkehr wieder herausgezogen

Vorteile: Keine hormonelle Belastung, nur bei Bedarf bis zu 10 Stunden vorher anzuwenden, schützt auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten

Nachteile: Verlangt einige Übung, setzt gute anatomische Kenntnisse der Frau voraus

Pearl-Index: 3-7

Kosten: durchschnittlich ca. 1 Euro pro Femidom

Für wen geeignet: für stillende Mütter, für Frauen ohne feste Beziehung, für Frauen mit wechselnden Sexualpartnern

3. Diaphragma

Wirkungsweise: Eine speziell angepasste schalenförmige Kappe aus Silikon oder Latex sitzt über dem Muttermund und fängt das Sperma auf

Anwendung: Diaphragma/Portiokappe/Lea conceptivum wird frühestens zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr mit Sperma abtötendem Gel (Spermizid) bestrichen, in die Scheide eingeführt und frühestens 6-8 Stunden nach dem Verkehr wieder entfernt

Vorteile: Keine hormonelle Belastung, Anwendung nur bei Bedarf

Nachteile: Verlangt einige Übung, Anwendungsfehler möglich, Gel kann in der Scheide brennen

Pearl-Index: 3-18

Kosten: ca. 40 Euro für ein bis zwei Jahre, zusätzlich die Kosten für das Gel

Für wen geeignet: für stillende Mütter nach dem Wochenbett, für Frauen mit seltenen Sexualkontakten

4. Verhütungsschwamm

Wirkungsweise: dient als mechanische Barriere vor dem Muttermund und ist zusätzlich mit Spermizid getränkt

Anwendung: Der Schwamm aus Polyurethan wird frühestens zwei Stunden, spätestens 10 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr tief in die Scheide eingeführt und kann frühestens 6 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr wieder herausgenommen werden. Der Schwamm sollte längstens 12 Stunden in der Scheide verbleiben.

Vorteile: relativ leicht anzuwenden, keine hormonelle Belastung, Anwendung nur bei Bedarf

Nachteile: Das Spermizid kann die Scheidenschleimhaut reizen und Brennen verursachen, Bakterien und Viren können dann leichter in verletzte Schleimhaut eindringen, Fremdkörpergefühl

Pearl-Index: 5-10

Kosten: ca. 4 Euro pro Stück

Für wen geeignet: für stillende Mütter nach dem Wochenbett, für Frauen mit seltenen Sexualkontakten

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