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Mathe-App für Schüler: Wie gut funktioniert digitales Lernen?

Mathe-App: Mathematik pauken per App

Keine Tafel und kein Schulbuch mehr? So könnte der Unterricht in deutschen Schulen bald aussehen! Denn es gibt immer mehr elektronische Lehrmittel! Zum Beispiel für so ein unbeliebtes Fach wie Mathe! Aber was taugen solche Mathe-Apps?

Ein echtes Buch brauchen viele Schüler nur noch ganz selten. Denn egal ob Englisch, Geschichte oder Politik, der eigentliche Unterricht läuft digital ab, bequem via Tablet.

Lernen mit Hilfe von Videos kommt bei Schülern gut an. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Lernsoftwares, die den Unterricht 2.0 aufpeppen sollen. Bei der Software 'Der Kreis' geht es beispielsweise darum mathematische Zusammenhänge möglichst anschaulich rüberzubringen. Den Softwareentwicklern zufolge kann das den Unterricht für Lehrer und Schüler verbessern. "Ein Teil erklärt mir immer die wichtigsten Begriffe und die verstehe ich dann, indem ich mir Videos anschaue. Im Anschluss kann ich dann noch mit interaktiven Grafiken das Ganze vertiefen und im letzten Schritt gibt´s immer Aufgaben", erklärt Softwarenentwickler Stephan Bayer,"der letzte Schritt ist immer wie eine Klassenarbeit. Da kann ich mich dann tatsächlich auf den Test vorbereiten, den der Lehrer mit mir vorhat zu schreiben."

Viele Lehrer sehen ebenfalls Vorteile im digitalen Lernen - aber eben auch Nachteile. "Es bliebt wirklich auf ner Ebene des reinen Faktenvermittels. Und ansatzweiwse mal ne Formel...das ist ein bisschen zu wenig", findet Mathematiklehrer Elmar Kramm, "da sind Chancen verpasst worden."

Fakt ist: Auch wenn eine App beim Lernen und Verstehen der Zusammenhänge hilfreich sein kann, so kann sie den Schülern nicht alles abnehmen. Denn bei einem Test sollten die Kinder nicht nur alles auf der Festplatte, sondern auch im Kopf gespeichert haben.

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