Masturbation: So gesund ist Selbstbefriedigung

Selbstbefriedigung: Die besten Orgasmustipps für Frauen
Selbstbefriedigung: Die besten Orgasmustipps für Frauen Masturbation 00:01:40
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Video: Masturbation - Die besten Orgasmustipps für Frauen

Masturbation macht bekanntermaßen nicht nur Spaß, sondern man lernt auch seinen Körper und die eigenen Bedürfnisse besser kennen. Die Tatsache, dass Selbstbefriedigung zudem auch noch gesundheitsfördernd sein kann, ist umso erfreulicher. Wir verraten Ihnen, wie gut es Ihrem Körper wirklich tut, wenn Sie regelmäßig masturbieren.

Masturbation als natürliches Schmerzmittel

Masturbation hat schon so mancher Frau geholfen, die Schmerzen einer Geburt besser auszuhalten. Klingt unglaublich? Hat aber Anfang des 2016 die Australierin Angela Gallo am eigenen Leib gespürt. Sie masturbierte über Stunden bei der Geburt ihres Kindes und verspürte dadurch deutlich weniger Schmerzen. Wie kann das sein?

Bei der Masturbation und vor allem beim Orgasmus werden verschiedenen Hormone freigesetzt, die schmerzlindernd wirken. Dazu zählen Oxytocin, Serotonin und Endorphine. Studien haben gezeigt, dass es deshalb zu einer höheren Schmerztoleranz kommen kann, wenn sich Frauen bei der Geburt selbstbefriedigen.

Doch nicht nur bei Geburtsschmerzen kann Masturbation wahre Wunder bewirken. Auch bei Regel- und Kopfschmerzen verfehlt der Hormoncocktail nicht seine Wirkung. Er lockert den Beckenboden, wirkt krampflösend und baut das Stresshormon Cortisol ab. Deshalb wirkt sich die Selbstbefriedigung auch positiv bei gestressten oder depressiven Menschen aus.

Beckenbodentraining mit dem Solo-Sex

Doch Masturbation lockert den Beckenboden nicht nur, sondern trainiert ihn auch. Denn während dem Solo-Sex ist diese Muskelregion meist angespannt. Der Effekt eines trainierten Beckenbodens ist eine verbesserte Orgasmusfähigkeit und wer würde dazu nein sagen?

Wer masturbiert, hat eine bessere Haltung

Auch bei Rückenschmerzen kann Selbstbefriedigung der Frau Linderung verschaffen. Warum? Während Sie masturbieren, beanspruchen Sie dabei besonders Ihre Beckenbodenmuskulatur. Tun Sie dies regelmäßig, wird in der Folge auch Ihre Haltung aufrechter und die Rückenschmerzen sind schon bald passé!

Selbstbefriedigung für ewige Jugend

Laut einem australischen Forscherteam kann Masturbation dafür sorgen, das jugendliche Aussehen länger zu wahren. Dadurch, dass durch die Selbstbefriedigung Stresshormone abbaut, die für eine schnellere Hautalterung sorgen können, bleibt unsere Haut länger straff und glatt.

Masturbation gegen Krebs?

Masturbation kann auch für Männer einen noch größeren Vorteil haben, als der bloße ‚Spaß an der Freud‘: Ein australisches Forscherteam fand heraus, dass Männer, die regelmäßig onanieren, ein geringeres Risiko haben, an Prostatakrebs zu erkranken. In Zahlen ausgedrückt: Die Wahrscheinlich sank um unglaubliche 33 Prozent!

Der Grund? Die Forscher vermuten: Je mehr ein Mann ejakuliert, desto häufiger wird seine Samendrüse von krebserregenden Stoffen wie Zink oder dem Karzinogen 3-Methylcholanthren freigespült, die sich in der Prostata bei der Bildung der Samenflüssigkeit sammeln.

Wenn Sie Ihren Partner also das nächste Mal beim Onanieren erwischen, seien Sie nicht sauer, sondern freuen Sie sich, dass ihm seine Gesundheit offensichtlich sehr am Herzen liegt!

Die häufigsten Masturbationsmythen

Trotz all der positiven Effekte, die Selbstbefriedigung auf uns hat, ist die Masturbation immer noch tabuisiert. Vor allem früher wurden Kindern die wildesten Geschichten aufgetischt, wenn es darum ging, sie von der Selbstbefriedigung abzuhalten. Hier einige der weitverbreitetsten Masturbationsmythen:

  • Masturbation macht blind – Das ist natürlich quatsch. Bisher konnten keine Fälle bestätigt werden, bei denen Vielmasturbierer ihr Augenlicht verloren hätten, also keine Sorge.
  • Selbstbefriedigung macht Pickel – Eher im Gegenteil: Stress macht Pickel und Masturbation baut Stresshormone ab.
  • Masturbation macht dumm – Eine Mär, die noch aus dem Mittelalter stammt und auch widerlegt werden konnte. Ganz im Gegenteil sorgt ein regelmäßiger Orgasmus für eine bessere Durchblutung – auch im Gehirn.
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