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Masern-Mumps-Röteln-Impfung: Schutz vor Spätfolgen

Impfen: ja! - Impfpflicht: nein danke!
Impfen: ja! - Impfpflicht: nein danke! Eltern wollen Kinderschutz statt Bevormundung 00:02:13
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Röteln und Mumps: Die vernachlässigte Gefahr

Impfen ist wichtig, das weiß eigentlich jeder. Trotzdem vernachlässigen wir Deutschen unseren Impfschutz. Das gilt in diesem Fall vor allem für Eltern. Denn wie jetzt der 'Arbeitskreis Impfen’ mitteilte, sind einige künftige Erstklässler nicht ausreichend gegen typische Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps und Röteln geimpft. 97 Prozent der Kinder hätten zwar eine erste Impfung bekommen, zumindest 84 Prozent auch die notwendige zweite. Doch das erschient im Anbetracht der Gefahren noch zu wenig.

Masern-Mumps-Röteln-Impfung: Schutz vor Spätfolgen
Eine Masern-Mumps-Röteln-Impfung schützt zuverlässig vor den Spätfolgen der Krankheiten. © fovito - Fotolia

Eine einmalige Impfung reiche nicht, um ein Kind sicher vor Masern, Mumps und Röteln zu schützen, sagt die Ärztin Hanna Oppermann laut einer Mitteilung des Arbeitskreises. Eltern sollten vor der Einschulung den Schutz ihres Kindes ärztlich prüfen lassen und Impflücken schließen.

Der 'Arbeitskreis Impfen' warnt

Doch was für Kinder gilt, ist auch für Erwachsene gleichermaßen empfehlenswert. Hier fand die Ständige Impfkommission heraus, dass nur zwei Drittel aller Deutschen über den richtigen Impfschutz verfügen. Die Impfung gegen Masern ist für Erwachsene als so genannte Indikationsimpfung bei beruflichem Umgang mit Masernkranken oder als vorbeugende Impfung nach Kontakt zu Masernkranken) empfohlen. Die Empfehlung zur Masernimpfung bei beruflicher Exposition wurde 2007 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) erweitert.

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