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Masern-Impfung hätte 13-Jähriger das Leben retten können

Masern-Impfung hätte 13-Jähriger das Leben retten können
Für ungeimpfte Kinder können Masern tödlich sein.

Ist Ihre Familie geschützt?

Masern sind eine Kinderkrankheit, aber sie sind deswegen keine Lappalie. Die hochinfektiöse Viruskrankheit bringt nicht selten Komplikationen ins Spiel und das kann dann tödlich sein.

Ein kleines Mädchen aus Nordrhein-Westfalen starb jetzt an den Spätfolgen der Masern. Sie wurde nur 13 Jahre alt. Die letzten vier Jahre ihres kurzen Lebens verbrachte sie als Pflegefall im Krankenbett. Die Viren hatten ihr Hirn angegriffen: Unheilbar!

Eingefangen hatte sie sich die Masern bereits vor über zehn Jahren im Wartezimmer eines Kinderarztes. Da war sie erst ein halbes Jahr alt. Zu jung für die Masern-Impfung.

Dieses Mädchen ist schon die zweite Masern-Tote in 2011. Innerhalb des vergangenen Jahres hat sich die Zahl der Erkrankungen verdreifacht! Experten warnen dashalb, die Ansteckungsgefahr auf keinen Fall zu unterschätzen und den Impfschutz zu überprüfen.

Die Impfung wird von manchen Müttern abgelehnt. Sie befürchten Nebenwirkungen. Seriöse Untersuchungen zeigen jedoch: Ungeimpfte Kinder haben ein Risiko an den Masern zu sterben zwischen 1 zu 1.000 und 1:20.000, geimpfte hingegen null.

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