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Margrieta verrät, welche Schuhe jetzt angesagt sind

Schuh-Trends im Frühjahr 2013

"Schuhe" gehören ja zu meinen Lieblingsthemen. Wie schön, dass sich auch 2013 neue, aufregende Trends ankündigen.

Ein guter, solider Schuh ist und bleib der knielange (Reiter-)Stiefel. Ob schwarz, braun oder zweifarbig, Glattleder, Wildleder oder Krokoprägung: Sie sind seit Jahren schon immer eine gute Wahl und bleiben das auch vorläufig. 2011/2012 hatte der Overknee-Stiefel noch Hochsaison, langsam verabschiedet er sich aber aus dem allgemeinen Modebild. Ein schöner, kniehoher Stiefel allerdings zeichnet sich durch qualitativ hochwertiges Leder, hübsche, aber schlichte Verarbeitung und Details wie goldene oder silberne (kleine!) Schnallen, sowie Reißverschlüsse aus. Grobe Details wie gefaltetes Leder, das an geschoppte Socken erinnert, sind bitte zu vermeiden: Sie sind nicht nur eine längst vergangene Modeerscheinung, sie tragen auch auf und machen sogar aus zarten und zierlichen "Ballettbeinchen" dicke Stampfer.

Auch gerne gesehen, sind Stiefeletten mit hohem Absatz. Die enden jetzt eine Handbreit über dem Knöchel. Ebenfalls ein klassisches Modell, das zu jedem Look und jeder Gelegenheit super passt. Ob zur Hosen im Büro oder zum Partydress. Diese Schuhart ist weiblich und weniger spießig als Pumps. Sie sind eine gute Alternative dazu und man wird sie im Frühjahr 2013 wieder öfter sehen.

Klassische Pumps sind natürlich trotzdem nie 'out of fashion' und bleiben in schwarz auch dieses Jahr dabei. Die klassische Farbe Schwarz wird aber begleitet von Dunkelrot, Nude (in Lack!) und Metallfarben wie Silber und Gold. Zum Frühjahr kommen noch Pink, Minze, Koralle und Pudertöne (auch Babyblau) dazu.

Das sind die Schuh-Highlights

Auch ein heißer Trend: knöchelhohe Herrenschuhe im Budapesterstil aus Glatt- oder Wildleder mit seitlichen Elastikeinsätzen - am besten in bunten Farben. Mal schauen, ob dieser Trend sich durchsetzt. Mir gefällt er jedenfalls sehr gut. Es ist mal was Neues und passt auch wunderbar zu jedem Anlass und Outfit.

Ebenso sind Wedges und Hightop-Sneaker mit Wedge-Absatz noch allgegenwärtig. Dennoch werden die Schuhe 2013 wieder viel flacher, was eine Wohltat für unsere gequälten Füße sein wird! Ob Ballerina, Loafer, Slipper oder Collegeschuh: Die Modelle werden schlicht und flach. Das Schöne dabei: Sie passen sowohl zu Jeans, als auch zum Rock oder Kleid.

Wem "flach" nicht so gut gefällt, der kann zu bequemen Absätzen mit maximal 5 Zentimetern oder zu Blockabsätzen greifen. Weg mit Pfennigabsätzen! Diese sind zwar schon länger nicht mehr 'in', jetzt ist ihre Zeiten aber endgültig vorbei. Wer eine gute Alternative zu Pfennigabsätze sucht, sollte sich die neuen Kitten-Heels mal anschauen: Sie haben etwa fünf bis sieben Zentimeter hohe Absätze und sind in der Form genauso schlank, wirken aber viel weiblicher als Pfennig- oder Nadelabsätze. Im kommenden Sommer sollten Sie außerdem zu Modellen mit so genanntem "Slingback" oder Knöchelbändchen greifen.

Was sind die neuen Farben und Materialien für ihre Schuhe? Glatt- oder Lackleder in Nude oder Puder sind auch weiterhin im Trend und die neuen Samtslipper kommen jetzt in klassischen Farben wie Gold oder Bronze, gerne mit Stickereien, daher. Ballerinas werden mit Nieten verziert oder haben trendige Glitzerkappen und Zierschnallen im XXL-Format. An grauem Leder haben wir uns satt gesehen und macht nun Platz für Pink, Nude, Minze bis Türkis, Cognac und Burgunder.

Ein paar Nadelabsätze sieht man doch noch: Die dünnen Absätze gibt es 2013 aber fast nur in Kombination mit einer versteckter Plateausohle und auch hier wieder mit Details wie Nieten, Schnüren, zweifärbigen Kombinationen oder Materialmix. Dieser Look ist aber sehr stark und passt sicher nicht zu jeder Frau.

Das Highlights im Moment: Ballerinas oder andere flache Schuhe wie Loafer, die mit Nieten oder geschliffenen (Glas-)Steine besetzt sind. Dieser Loafer ist ein absoluter Hingucker - sowohl tagsüber, kombiniert zu schlichteren Basics, als auch abends. Merke: Ein solcher Schuh peppt jedes noch so einfache Outfit auf.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Margrieta

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