Mann verzockt Geld und verprügelt sich danach selbst

Er schämte sich, seiner Freundin die Wahrheit zu sagen

Diese Geschichte klingt unglaublich: Der 25-jährige Josef verspielt das gesamte Haushaltsgeld im Casino. Doch statt seiner Partnerin Julia diesen schlimmen Fauxpas zu beichten, verprügelt er sich selbst und behauptet, ausgeraubt worden zu sein. Sogar die Polizei und Krankenwagen kommen zum Einsatz.

Das gesamte Geld der auf Staatskosten lebenden Kleinfamilie war also an einem Abend weg. Doch Josef hat vor seiner Freundin Julia eine ganze Menge Respekt. Also berichtet er ihr, dass ihm die 500 Euro Haushaltsgeld von sechs Räubern gestohlen wurden. Sogar die Polizisten hat er angelogen. Den Beamten gab er an, eine kurze Zeit bewusstlos gewesen zu sein. Und damit seine Geschichte glaubwürdig erscheint, verpasste er sich selbst mit Fäusten ein paar Schläge auf den Kopf. Das Ergebnis: Verletzungen am Hinterkopf und eine leichte Gehirnerschütterung.

Doch die Beamten wurden misstrauisch: "Die Angabe mit sechs Personen war nicht sehr glaubhaft. Es war ein bisschen suspekt" – erklärt der Polizeibeamter Franz Ellmerer. Am Ende musste Josef seiner Freundin Julia doch die ganze Wahrheit beichten. Während sie sich inzwischen wieder lieb haben, ahnen die beiden noch nicht, dass die Behörden noch eine Rechnung mit Ihnen offen haben: Denn Polizeieinsatz und Krankenwagen kosten Geld. Dabei ist der arme Josef doch eigentlich schon gestraft genug?!

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