Mann filmt Geburt seines Sohnes im Auto und stellt das Video ins Internet

Kristin schreit vor Schmerzen - ihr Mann filmt einfach weiter

Kristin aus Texas ist hochschwanger. Sie sitzt schreiend im Auto, die Wehen haben eingesetzt. Neben ihr am Steuer: Ihr Mann, der sie so schnell es geht ins Krankenhaus fährt. Dabei lässt er die ganze Zeit eine Kamera laufen.

Mann filmt Geburt im Auto
Kurz vor dem Krankenhaus bringt Kristin ihr Baby zur Welt. Ihr Mann filmte alles.

Es sind unglaubliche, die die Angst der werdenden Mutter zeigen. Die Angst, es nicht rechtzeitig ins Krankenhaus zu schaffen. Sie kann auch nicht besänftigen, dass ihr Mann sie die ganze zeit über versucht zu beruhigen. "Wir schaffen das, noch zehn Minuten", sagt er.

Für Troy ist es eine Art Hobby, die Geburt seiner Kinder zu filmen. Dank der Action-Helmkamera ist auch die Geburt von Kristins und Troys ältesten Sohn Turner bekannt und im Internet ein Hit.

Die Kamera zeigt aber auch: Am Krankenhaus angekommen wirkt der werdende und immer noch filmende Vater Troy etwas verpeilt. Statt seiner Frau zu helfen, packt er erst das Auto aus. Das entgeht auch den Menschen im Internet nicht, wie sich in Kommentaren zum Video im Internet zeigt: "Du Trottel. Deine Frau ist kurz vor der Geburt und du fährst und filmst??? Ich hoffe du überdenkst deine Prioritäten." "Was für ein Idiot. Ernsthaft. Es scheint normal zu sein heutzutage... alles filmen und dann online stellen. Was kommst als nächstes?" Es sind viele solcher Kommentare unter dem Video zu lesen.

Vor dem Krankenhaus passiert es

Zurück zum Film: Kaum ist Kristin ausgestiegen, quasi noch an der offenen Auto-Tür, bringt sie Truett zur Welt. In das Krankenhaus haben es die werdenden Eltern also nicht mehr geschafft – dem Baby geht es dennoch gut.

Dass noch immer die Kamera läuft, scheint Papa Troy vergessen zu haben oder warum macht er noch Fotos? Vielleicht für das private Erinnerungsalbum. Die Live-Geburt gibt es ohnehin für alle im Internet. Das Video zeigt aber nicht nur puren Voyeurismus: Sie zeigt auch, was so schmerzhaft begonnen hat, hatte schließlich doch ein gutes und glückliches Ende.

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