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Mama arbeitet: So funktioniert der Spagat zwischen Job und Familie

Kinder und Job: Eine Gratwanderung
Kinder und Job: Eine Gratwanderung So gelingt die Vereinbarkeit 00:09:43
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Berufstätige Mütter haben ständig ein schlechtes Gewissen

Als Mutter kann man es nur falsch machen: Frauen, die direkt nach der Geburt wieder arbeiten gehen, sind rücksichtslose Karrierefrauen, bleiben sie jedoch zuhause, ist es auch nicht richtig. Klar ist ohnehin, dass viele Frauen überhaupt nicht die Wahl haben, da sie schon rein aus finanziellen Gründen arbeiten gehen müssen. Und so zerreißen sie sich zwischen Job und Familie, kämpfen mit einem ständig schlechten Gewissen und sind permanent unter Strom.

Mama sein und arbeiten - beides zusammen eine echte Herausforderung. Den Spagat zu schaffen, macht einerseits stolz, andererseits kämpfen viele berufstätige Mütter mit einem ständig schlechten Gewissen.

Aber woran merkt man eigentlich, ob das, was man den Kindern da zumutet, zu viel ist? „Das sind immer als erstes Entwicklungsrückschritte, wenn Kinder wieder anfangen, in die Hose zu machen oder am Daumen zu lutschen. Manche ziehen sich zurück, sind gar nicht mehr so neugierig und eher sehr ruhig, sehr apathisch, aber manche Kinder werden auch ganz besonders provokant und fordern wirklich Auseinandersetzungen“, erklärt Kinderpsychologin Amelie Haffer.

Für besorgte Mütter hat die Kinderpsychologin Tipps, wie man den Familienalltag zwischen Job und Kindern möglichst stressfrei organisieren kann.

'Punkt 12'-Reporterin Verena Jendges wollte wissen, wie sich ihr Familienleben verändert, wenn sie die Tipps der Kinderpsychologin Amelie Haffer beherzigt. Im Video können Sie die Ergebnisse ihres spannenden Experiments sehen.

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