Männern kann man IQ vom Gesicht ablesen

Männern kann man IQ vom Gesicht ablesen
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Intelligenz steht Männern ins Gesicht geschrieben

Ein Blick genügt, und schon wissen wir, ob wir uns mit einem Mann über die Problematiken der verschiedenen Entwicklungshilfemodelle unterhalten können oder ob wir lieber mit ihm über das De­kolle­té von Gina-Lisa reden sollten. Wie schlau ein Kerl ist, sieht man nämlich an seinem Gesicht.

Von Merle Wuttke

Das jedenfalls fanden Wissenschaftler der Karls-Universität in Prag heraus. Sie machten zunächst Intelligenztests und Fotos von unterschiedlichen Teilnehmern der Studie. Danach wurden diese Bilder von Probanden bewertet – und zwar nach vermeintlicher Intelligenz und nach Aussehen. Bei den bewerteten Männern stellte sich heraus, dass nur diese auch als intelligent wahrgenommen wurden, die tatsächlich über einen höheren IQ verfügten. Bei den Frauen-Fotos konnten die Testpersonen dagegen keine eindeutigen Aussagen über deren wahren intellektuellen Fähigkeiten treffen.

Was bedeutet: An der Nase eines Mannes erkennt man offenbar nicht nur seinen „Johannes“, sondern auch, ob er eher James Joyce-Leser oder Playboy-Abonnent ist. Wer also kleine Einsteins zur Welt bringen möchte, sollte sich ruhig auf den ersten Eindruck verlassen, den der potentielle Vater macht. Denn: What you see, is what you get. Offenbar trifft dieser Spruch bei Männern und ihrer Intelligenz so richtig ins Schwarze.

Aber mal ehrlich, war das anders zu erwarten? Eine Personengruppe, die dafür bekannt ist, vor allem auf besonders eindeutige Signale zu reagieren (Busen, Po, Busen), sich verbal eher unterentwickelt gibt ("Ja, Schatz"; "Okay, Schatz"; "Wie du meinst, Schatz") und immer nur eine Aufgabe auf einmal erledigen kann, ist ja auch nicht gerade prädestiniert dafür, subtil auf ihre Mitmenschen zu wirken. Nein, Komplexität zählt nicht gerade zu den herausragenden männlichen Stärken.

Vielsichtig geht anders

Und das ist doch eigentlich auch ganz gut so, oder? So merken Männer jedenfalls nicht, oder in seltenen Fällen erst mit großer zeitlicher Vergrößerung, dass im Schrank schon wieder drei neue Kleider hängen. Oder das eine neue Tasche beim nächsten Spaziergang ausgeführt wird. Auch das ein oder andere Kilo mehr an ihrer Liebsten fällt ihnen nicht weiter auf (der neue Haarschnitt zwar leider auch nicht, aber: „So what?!“). Bei der Urlaubsplanung sind sie meist so schnell von den vielen Entscheidungen, die es zu treffen gibt, überfordert, dass sie uns das Feld überlassen. So können wir die Ferien in dem netten, kleinen Landhotel in der Bretagne verbringen, von dem wir schon so lange träumen. Tja, weniger ist in manchen Fällen eben mehr, und das ist gar nicht so schlecht für uns.

Außerdem: Wer will sich schon jeden Abend über Tschechows Werk und seine Bedeutung für die Moderne unterhalten?! Dann lieber gemeinsam den "Bachelor" gucken, oder?

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