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Mad world – Was Sie gegen Gefühlstiefs vor und während der Periode machen können

Anti-Baby-Pille steigert das Depressionsrisiko
Anti-Baby-Pille steigert das Depressionsrisiko Erschreckendes Ergebnis einer Studie 00:02:09
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Video: Anti-Baby-Pille steigert das Depressionsrisiko

Der Bauch schmerzt, wir fühlen uns unwohl und die Stimmung ist im Keller. Die Periode beansprucht uns nicht nur körperlich, sondern wirkt sich auch auf unsere Gefühlslage aus. Das können Sie gegen depressive Stimmung vor und während der Periode machen. 

Dass wir in den Tagen vor und während unserer Regelblutung mental nicht so stark belastbar sind, kann wohl jede Frau bestätigen. Uns kommen schnell die Tränen und wir sind sehr emotional. Diese Tipps helfen gegen die schlechte Stimmung!

Nicht nur Einbildung

Es gibt tatsächlich eine Bezeichnung für ein Gefühlstief vor dem Beginn der Periode. Das prämenstruelle Syndrom tritt in den Tagen vor der Regelblutung auf und wird ausgelöst durch ein hormonelles Ungleichgewicht. Es äußert sich mit Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Interessenverlust, Angst oder Reizbarkeit. Aber auch körperliche Beschwerden wie Brustspannen, Rücken- und Unterbauchschmerzen oder unreine Haut sind typische Anzeichen. Oft fühlen Frauen Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit oder Wertlosigkeit. Diese Symptome verschwinden zwar meist zu Beginn der Blutung wieder, aber mit Stimmungstiefs haben viele Frauen auch während der Periode zu kämpfen. 

Das können Sie gegen die trüben Gedanken machen

Entspannen: Versuchen Sie, mit Ihrem Körper und Ihrer Seele in Einklang zu kommen. Die Periode ist anstrengend für Geist und Körper, deshalb sollten Sie besonders in den Tagen vor und während der Regelblutung darauf achten, was Ihnen guttut. Entspannen Sie sich mit leichten Yoga Übungen, oder lassen Sie sich ein warmes Bad ein.

Einsicht: Machen Sie sich keine Vorwürfe, dass Sie depressive Gedanken haben. Seien Sie sich bewusst, was die Ursache dafür ist: Ihre Regelblutung. Denken Sie daran, dass die Symptome nicht lange auftreten und versuchen Sie sich darauf zu freuen, nach der Periode wieder besser drauf zu sein.

Gespräche: Reden Sie mit Ihrem Partner über Ihre Beschwerden und Ihre Gedanken. Das befreit den Geist und so kann der andere auch verstehen, warum Sie gereizt oder traurig sind. Treffen Sie sich  mit Freunden, um sich abzulenken. Oder Sie reden mit Ihrer besten Freundin über das Problem, sehr wahrscheinlich hat Sie mit den gleichen Beschwerden zu kämpfen.

Tagebuch führen: Wenn Sie notieren, wie es Ihnen an den jeweiligen Tagen geht, erhalten Sie einen Überblick über Ihre Gefühlslage. So können Sie bei der nächsten Periode besser einschätzen, was auf Sie zukommt. 

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Wenn Sie die Beschwerden zu sehr belasten und Sie nicht damit umgehen können, sollten Sie zum Arzt gehen. Dieser wird ausschließen, dass die Symptome eine andere Ursache haben. Handelt es sich um das prämenstruelle Syndrom, kann zum Beispiel eine Hormonbehandlung helfen.

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