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Lyme-Borreliose auch durch Mücken übertragbar: Frau (49) erleidet Lähmung

Borreliose nicht erkannt
Borreliose nicht erkannt Ein Insektenstich: Ungeahnte Folgen 00:02:59
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Lähmung durch Borreliose: zu spät erkannt

Es war doch nur ein Mückenstich: Bei der Gartenarbeit ist Karin Fritz von einem Insekt gestochen worden. Nach wenigen Tagen ist der Stich zwar wieder weg, doch zwei Wochen später bekommt die 49-Jährige einen fiesen Ausschlag am Rumpfbereich. Was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß – sie hat Borreliose. Denn in seltenen Fällen kann diese auch durch Mücken übertragen werden. Doch was genau ist Borreliose eigentlich?

Borreliose ist der Oberbegriff für unterschiedliche Infektionskrankheiten, die in erster Linie von Zecken übertragen werden. Leider gibt es keine typischen Symptome, sodass die Krankheit oftmals erst sehr spät erkannt wird. Grundsätzlich kann Borreliose in den verschiedenen Organen verschiedene Symptome hervorrufen. Häufig kann dabei die sogenannte Wanderröte auftreten: Eine ringförmige Hautrötung, die im Inneren meistens blasser ist als am Rand. Der rote Ring breitet sich dann nach Außen immer weiter aus. Damit ist Stadium eins der am häufigsten auftretenden Lyme-Borreliose zu erkennen. Wenn Stadium zwei erreicht wird, folgen innerhalb von sechs Monaten Lähmungserscheinungen. Auch Karin Fritz hat das erlebt:

Borreliose - Symptome richtig deuten

Wenn Borreliose erkannt wird, lässt sie sich gut behandeln und ist nicht lebensgefährlich. Laut Robert-Koch-Institut entwickelt nur ein sehr kleiner Teil der Infizierten, nämlich rund ein Prozent, die Krankheitssymptome. Wichtig bleibt jedoch: Wenn es zum Stich kommt, den Körper beobachten und die Symptome richtig deuten!

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