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Luzides Träumen: So gestalten Sie Ihr eigenes Top-Träum-Programm

Luzide Träume lassen sich beeinflussen
Mit ein bisschen Übung und ein paar kleinen Tricks gelingt es, den eigenen Traum in die gewünschte Richtung zu lenken. So manche große Entdeckung wurde zuerst geträumt.

Tipps vom Träum-Profi

Gerald Kuske weiß, wie es geht: Er steuert seine Träume ganz bewusst. Am liebsten hört der Hobbymusiker dann in seiner Traumwelt Radio und lässt sich inspirieren. Gerald hat im Schlaf - während eines sogenannten Klartraums - komponiert und das Resultat kann sich hören lassen.

Brigitte Holzinger gibt Klartraum-Seminare - für sie ist das nicht nur eine simple ‚Träumerei‘. "Dadurch, dass man träumt, man sei aufgewacht, bringt man alle Kapazitäten mit, alle Denkfähigkeit, die man automatisch im Wachen hat."

Und die Forscherin geht noch weiter. Sie sagt, jeder kann seine Träume bewusst in eine Richtung lenken. Erster Schritt ist: "sich beim Einschlafen vornehmen, dass man einen Klartraum hat", so Brigitte Holzinger.

Sobald man im Traum eine unrealistische Situation bemerkt, wird man sich bewusst, dass man nur träumt und kann reagieren. Vor allem bei Albträumen ist das eine echte Hilfe. Dafür braucht es aber wochenlange Übung.

Dass man bei einem Klartraum schläft und doch bei vollem Bewusstsein ist, bestätigt sich in diesem Schlaflabor. Die Testperson sollte im Schlaf die Augen gezielt nach rechts und links bewegen - als Beweis für das wache Unterbewusstsein - und das hat funktioniert.

Gerald Kuske ist mittlerweile ein Profi unter den "Klarträumern". Manchmal experimentiert er im Traum sogar mit Leben und Tod. "Das ist dann manchmal schon richtig traurig."

Aber so richtig, richtig traurig eben doch nicht, denn der Profi-Träumer weiß ja: Wenn´s ihm nicht gefällt, träumt er halt einfach was Schöneres.

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