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Liebesgeständnisse: Eine Nacht, die ich nie vergessen werde

Liebesgeständnis: Sex im Bus
Liebesgeständnis: Der nasseste Sex © picture alliance / Bildagentur-o

Liebesgeständnisse: Sex im Hafenbecken!

Yvy (26), Studentin: Tom und ich waren frisch verliebt. Wir waren absolut vernarrt ineinander und klebten zusammen wie zwei Druckknöpfe, so dass unsere Freunde schon leicht genervt waren. Ich schwebte wie auf Wolken, und ich vergaß alles rund um mich herum, wenn Tom in der Nähe war. Ein Leben ohne ihn konnte ich mir schon gar nicht mehr vorstellen, dabei kannte ich ihn damals erst ein paar Wochen. Und so war ich überglücklich, als er mir vorschlug, dass wir zusammen in den Urlaub fahren sollten, in den Süden, ans Meer...

Schon der Gedanke daran, mit ihm ein paar Wochen alleine zu sein, ihn Tag und Nacht nur für mich zu haben, raubte mir die Sinne! Tom besaß einen alten Minibus, den er sich zum Wohn- und Schlafmobil umgebaut hatte. Alles, was ihm etwas bedeutete, war darin: Seine Comicsammlung, ein Haufen CD's samt Stereoanlage mit vier Boxen, seine Gitarre, und obendrauf sein Surfbrett. Es war also gar keine Frage, wie wir unseren Urlaub verbringen würden, nämlich mit diesem Bus. Ich stellte mir das furchtbar romantisch vor, so auf engem Raum mit Tom zusammenzuleben, ihn immer ganz nah bei mir zu haben!

Liebesgeständnis: Der nasseste Sex aller Zeiten

Ein paar Wochen später brachen wir also auf, Richtung Griechenland. Als wir auf die Autobahn fuhren, war unsere Stimmung super! Ich kuschelte mich an Toms Schulter und freute mich auf drei herrliche Wochen... Zwei Stunden später, wir hatten Deutschland noch nicht einmal verlassen, hatten wir die erste Panne. Genervt saß ich am Straßenrand und wartete auf den Abschleppwagen. Die Reparatur war zum Glück nicht sehr aufwändig, und so brachen wir am nächsten Morgen noch einmal auf... Jetzt aber: Urlaub! 100 Kilometer weiter platzte ein Reifen. Leider hatte der Reservereifen ebenfalls ein Loch. Was blieb, war der nächste Abschleppwagen. Toms Super-Bus hatte eben schon die eine oder andere Macke. Am dritten Tag: Ein neuer Versuch.

Ich war ziemlich mürrisch, weil ich mir unseren Urlaubsbeginn so ganz anders vorgestellt hatte: Eine gemütliche Fahrt durch herrliche Landschaft, abends stundenlangen Sex bei Wein und Kerzenschein auf der kuscheligen Liegewiese hinten in Toms Bus. Aber jetzt war erst mal Warten angesagt, und Abstinenz. Tom gefiel das auch nicht, und so setzten wir alles daran, um möglichst schnell an unser Ziel zu kommen: Wir fuhren und fuhren, und mir wurde plötzlich klar, wie weit Griechenland eigentlich von Deutschland entfernt ist! Wir hielten nur hin und wieder an, um ein Stündchen zu schlafen, denn inzwischen waren wir völlig erschöpft!

Endlich, nach tagelanger Irrfahrt erreichten wir kurz nach Mitternacht unser Ziel. Heilfroh, endlich angekommen zu sein, fuhren wir direkt in die kleine Innenstadt zum Hafen. Wir parkten direkt am Wasser und atmeten erleichtert die salzige Meeresluft ein!

Es war soweit: Unser Urlaub konnte beginnen... Nach ein paar Happen zu essen und zwei Flasche Wein zogen wir uns auf die gemütliche Liegewiese zurück. Tom, der vor kurzem noch müde und erschöpft schien, war wie ausgewechselt: Er küsste und liebkoste mich, und wir versanken in ein Liebesspiel, das die Welt um uns herum vergessen ließ... Ich ließ mich treiben und genoss Toms Liebkosungen. Sex mit ihm war schon von Anfang an toll gewesen, aber in dieser Nacht kam mir vor, als ob die Erde bebte und schwankte... Einbildung, dachte ich bei mir, denn Tom schien nichts zu merken. Und schon gab ich mich wieder ganz unserem intensiven Liebesspiel hin.

Es dauerte nicht lange, und meine Füße waren nass. Ich registrierte das wie in einer Art Trance, denn das konnte ja nicht sein. Wir waren im Wohnwagen, im Bett... nicht im Schwimmbad! Aber auch Tom hatte nun etwas bemerkt, richtete sich auf und sah sich um. Und da sahen wir es: Das Wasser stand etwa einen halben Meter hoch im Bus, und es stieg zusehends! Völlig nackt und völlig konfus sprangen wir auf, schnappten uns an Klamotten das, was herumlag, und rannten zur Tür. Draußen: Das Meer. Und der Bus mittendrin. Wir waren beim Sex ins Hafenbecken gerollt... Klatschnass paddelten wir an Land, ich wickelte mich in ein Bettlaken, das ich gerettet hatte, und wir sahen ungläubig zu, wie der schöne Bus im Hafenbecken versank! Die restliche Nacht verbrachten wir im einzigen Gasthof am Ort, und am nächsten Morgen waren wir das Gesprächsthema Nummer 1.

Ich hatte das Gefühl, dass an diesem Tag keiner arbeitete, außer dem Kranfahrer, der unseren Bus aus dem Hafenbecken barg. Wir waren den ganzen Tag umringt von staunenden und lachenden Griechen. Man schüttelte unsere Hände und klopfte uns viele male auf die Schulter. Fremde Menschen luden uns zum Essen ein. Wir verbrachten noch ein paar schöne Tage in der kleinen griechischen Hafenstadt, ehe der Bus einigermaßen wieder fahrtüchtig war. Und noch heute lachen Tom und ich gemeinsam über diese außergewöhnliche Nacht, und den feuchtesten Sex unseres Lebens.

Der feuchteste Sex unseres Lebens

Liebesgeständnisse
Nasse Füße beim Liebesspiel © dpa, A3417 Ulrich Perrey

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