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Liebesgeständnis: Eine Nacht, die ich nie vergessen werde!

Liebesgeständnis einer Sekretärin
Liebesgeständnis: Von der Ehefrau erwischt © Andrey Kiselev - Fotolia

Liebesgeständnis: Erwischt!

Jessy (27), Sekretärin: Sex ist für mich die schönste Nebensache der Welt, und ich habe eigentlich jede Gelegenheit genutzt, um mit einem tollen Mann ins Bett zu gehen. Eine Zeit lang fand ich das auch völlig in Ordnung, und natürlich gefiel es mir, Komplimente zu bekommen und begehrt zu werden! Ich fand mich selbst sexy, und viele Männer bestätigten mir das.

Vor fünf Jahren habe ich aber einen großen Fehler begangen und die schlimmste Nacht meines Lebens erlebt! Angefangen hat alles damit, dass ich mich als Sekretärin bei einer großen Firma beworben habe. Zum Vorstellungsgespräch hatte ich mich sehr sexy angezogen, und ich spürte, wie mich alle Männer mit ihren Blicken verschlangen, auch mein zukünftiger Chef Hendrik machte da keine Ausnahme.

Um es kurz zu machen: Ich bekam den Job! Es dauerte nicht lange, und Hendrik und ich verstanden uns prächtig. Wir flirteten mehr, als dass wir arbeiteten, und kurz darauf küsste er mich im Kopierraum. Seine Avancen wurden immer drängender, und ich war auch total heiß auf ihn - aber die Sache hatte einen Haken: Er war verheiratet, und ich wohnte noch bei meiner Mutter.

Mitten im Liebespiel kam die Ehefrau dazu

Zwei Wochen nach unserem ersten Kuss erklärte mir Hendrik, dass seine Frau und die Kinder für eine Woche verreist wären. Er wollte mich für den Abend zu sich einladen, zu einer Flasche Champagner und mehr ...

Außerdem, setzte er mit Leidensmiene hinzu, wisse er nicht, ob seine Familie überhaupt wieder zurückkäme! Seine Ehe sei schon lange vorbei, er und seine Frau hätten schon oft über Trennung gesprochen ...

Ich verschloss ihm den Mund mit Küssen – und war schon überredet. Am Abend schmiss ich mich in mein engstes und knappstes Kleid, trug dazu Reizwäsche und High Heels: Ich wollte Hendrik ganz für mich, ich wollte ihm den Verstand rauben! Naja, dachte ich, wenn die Ehe so gut wie hinüber ist – als Frau des Chefs würde ich mich auch gut machen! Als ich Hendriks Haus betrat, verschlug es mir den Atem: Er lebte in einer prächtigen Villa mit einem riesigen parkähnlichen Garten drumherum.

Vom versprochenen Champagner bekam ich allerdings nur einen einzigen Schluck, dann überwältigte uns die Leidenschaft! Wir liebten uns in jedem Raum seines großen Hauses, im Wohnzimmer auf der Couch, im Badezimmer, im Flur und sogar im Schlafzimmer ... Das große, breite Ehebett gefiel mir, und noch mehr gefiel mir, was Hendrik darauf mit mir anstellte! Ich konnte von diesem Mann nicht genug kriegen und spornte ihn zu immer neuen Höchstleistungen an!

Plötzlich hörte ich eine Tür schlagen, und Schritte eilten die Treppe in den ersten Stock hinauf. Ich hörte Kinderlachen und eine weibliche Stimme rufen: "Hendrik, bist du da?" Erschrocken sprangen wir aus dem Bett, Hendrik hatte vor Entsetzen die Augenweit aufgerissen. "Meine Frau" keuchte er, und ich kam mir vor wie in einem schlechten Film: Ehefrau ertappt Mann mit Geliebter – der Klassiker!

Ehe ich fragen konnte, wo denn seine Frau so plötzlich herkam, hatte Hendrik mich in eine Ecke geschoben: "Versteck dich, schnell!" keuchte er und sah ängstlich zur Tür. Dann schob er mich weiter, hinter eine Gardine: "Hierhin, nein dahin!" Kein Versteck schien gut genug, und so öffnete er schließlich eine Glastür und schob mich hinaus auf den Balkon. Zitternd drückte ich mich an die kalte Hauswand, immerhin war es November ...

Ich fror wie ein Schneider, denn ich war nackt, hatte keine Zeit mehr gehabt, irgend etwas zum Anziehen zu greifen. Ich sah durch das Fenster, wie Hendrik meine Klamotten in einem Schrank verschwinden ließ. Und dann verschwand auch er ... hinunter zu seiner Gattin. Ihr Jeep hatte auf dem Weg in den Urlaub schlapp gemacht, und so hatte sie ihn in die Werkstatt gegeben und war mit dem Zug nach Hause zurückgekommen. Sie war sehr verwundert, dass ihr Mann den ganzen Nachmittag nicht ans Handy gegangen war, und nun schon um zehn Uhr abends im Bett lag...

Natürlich konnte Hendrik alles aufklären: Er habe nur eine kleine Erkältung, nichts Ernstes. Das Ernste bekam dafür ich: Nämlich eine Lungenentzündung. Nachdem ich eine Stunde schlotternd auf dem Balkon gestanden hatte, erschien mein Chef noch einmal im Schlafzimmer: Er öffnete die Balkontür, warf mir meine Klamotten und die Handtasche zu und zischte: "Klettere runter – durch das Haus kannst du nicht!" Und rumms – war die Balkontür wieder zu. Ich zog mich an und hangelte mich am Balkon herunter auf die Erde. Den Knöchel habe ich mir dabei auch verstaucht.

Vier Wochen lang lag ich mit Lungentzündung flach, und danach bekam ich die Kündigung. Ich hätte zu lange gefehlt, stand als Begründung darin, und schließlich sei ich noch in der Probezeit. Natürlich habe ich aus dieser Erfahrung gelernt: Seit jener katastrophalen Nacht arbeite ich nur noch für Frauen.

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