
Liebes-Chemie: Keine Lust auf Sex!?
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Der Frust mit der Lust
Sind wir verliebt, fahren unsere Gefühle ja bekanntlich Achterbahn. Schuld an diesem Zustand sind unsere Hormone: Der Gefühls-Cocktail aus Dopamin, Adrinalin, Cortisol und Testosteron ist die chemische Antwort auf den Zustand der Verliebtheit.
Der Himmel hängt voller Geigen, wir schweben auf Wolke Sieben und unser Leben ist bestimmt von Liebe, Lust und Leidenschaft. Doch was passiert, wenn in der Partnerschaft der Alltag Einzug hält?
Von Katrin Heuer
Wahrscheinlich hat es jeder Liebende schon einmal erlebt: Am Anfang der Beziehung kann man nicht genug vom Partner bekommen, macht die Nacht zum Tag und schert sich nicht um Mundgeruch oder hochgeklappte Klodeckel. Mit der Zeit schleicht sich dann der Alltag in die Beziehung und verdrängt die anfängliche Leidenschaft - bei Männern wie bei Frauen.
Sexuelle Unlust in einer länger andauernden Beziehung ist aber völlig normal und kein Grund zur Panik. Auch hier sind wieder die Hormone schuld.
Laut einer aktuellen "Female Affairs"-Studie kennen sogar 56 Prozent der Männer sexuelle Unlust. Hormon-Expertin Dr. Schwenkhagen weiß: "Das Problem kann immer mal wieder auftreten, auch ohne dass sonst irgendwas mit der Beziehung oder der Liebe nicht mehr stimmt."
Sexualwissenschaftler haben heraus gefunden, dass sexuelle Lustlosigkeit in Verbindung mit der Dauer der Partnerschaft auftreten kann, bei häufigem Partnerwechsel die sexuelle Lust jedoch meist gleichbleibend hoch ist.
Müssten dann die logischen Konsequennz nicht notorische Untreue und ständiger Partnerwechsel sein? Mitnichten!










