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Lichtallergie: Eine Hormontherapie kann helfen

Lichtallergie: Eine Hormontherapie kann helfen - doch die ist teuer

Die Schülerin Lisa leidet an einer Lichtallergie, die sie nur im Dunkeln erträgt - isoliert in der Finsternis. Jeder Sonnenstrahl, jede kleinste Berührung mit UV-Strahlung verursacht starke Schwellungen und tiefrote Verfärbungen auf ihrer Haut.

Lichtallergie : Betroffene können Tageslicht kaum ertragen
Lichtallergie: Wenn die Sonne schmerzt

Lisas einziger beständiger Kontakt zur Außenwelt ist ihr Freund Christoph, der sich liebevoll um seine Freundin kümmert, der bei ihr bleibt, wenn es ihr ganz schlecht geht und das Licht sie wieder einmal schmerzhaft quält.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer war der UV-Schutzanzug, der ihr ermöglichen sollte, sich auch bei Sonne wieder draußen zu bewegen - dank des beharrlichen Einsatzes von RTL-Anwalt Christopher Posch bezahlt Lisas Versicherung den Anzug. Doch nach dem Jubel folgte die Ernüchterung: Der Anzug schützt zwar vor der UV-Strahlung, doch nach kurzer Zeit in der Sonne verspürte Lisa wieder Schmerzen.

Eine neue Hoffnung: Eine Forschungsreihe in einer Schweizer Klinik testete eine neue Therapiemethode: Lisa hat Glück, sie durfte als Probandin teilnehmen. Mithilfe von Hormonen soll die Pigmentierung in der Haut verstärkt werden und den Patienten damit die Schmerzen bei Lichtbestrahlung genommen werden. Bei Lisa half die Therapie schon wenige Tage nach dem Einsetzen.

Lichtallergie: Hormontherapie wirksam, aber teuer

Inzwischen ist die Teststudie, an der Lisa teilgenommen hat, vorbei: Und das bedeutet, Lisa muss das Medikament selbst zahlen. 5000 Euro kostet der Einsatz des Hormon-Stäbchens, das unter die Haut geschoben wird – und das wirkt gerademal 2 Monate. Das Geld hat die Schülerin nicht.

Doch schließlich erklärte sich die Krankenversicherung bereit, Lisa zu helfen und die Kosten für die Hormontherapie zu übernehmen. Jetzt können Lisa und Christoph endlich Zukunftspläne schmieden. Lisas großer Wunsch: Eine eigene Familie gründen. Bevor das jedoch in die Tat umgesetzt werden kann, will Lisa sicher sein, dass das Kind nicht ihren Gendefekt erbt, denn die Qualen wie sie ertragen musste, soll ihr Kind nicht erleben!

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